4. September 2009: Critical mass im FM4-Jugendzimmer
In der FM4-Sendung “Jugendzimmer” am Freitag, 4. September 2009 von 19.00 bis 20.15 Uhr wird sich alles um critical mass drehen. Einige critical mass-MitfahrerInnen sprechen von ihren Erfahrungen bei der critical mass, über das Radfahren im Alltag und über ihre Vorstellungen von einer radfahrerfreundlicheren Welt.
Weiterlesen: ‘Freitag 4.9. 19:00 – FM4 Jugendzimmer mit CM – mitmachen und zuhören’
Endlich! Am Freitag 26.6. ist es wieder so weit!
Treffpunkt 16:30 Uhr am Hauptplatz
Abfahrt wie immer pünktlich um 17:00 Uhr
Als Anregung:
Sind wir auch noch klein,
haben wir trotzdem viel Spass
dabei ist nur EINE Spur
das optimale Mass.
Werden wir aber Hundert dann,
machen wir uns an die ganze Fahrbahn ran!
Siehe auch den Kommentar zur letzten Mass:
http://www.criticalmass.at/1569#comments
Und wer brav mitgestrampelt ist, die/der darf zur Belohnung im Anschluss an die Critical Mass zur
Grillerei im Roten Krebs.
(Achtung: die Teilnahme an der CM vorher wird mittels am Fahrrad angebrachtem Chip kontrolliert;-))

Jeden letzten Freitag im Monat, Treffpunkt 16h30 am Linzer Hauptplatz.
Freitag 24.04. - 29.05. - 26.06. - 31.07. - 28.08. - 25.09. - 30.10
Wie ist Critical Mass? Hier weiterlesen!
Ankündigung der Generalversammlung:
Dienstag 20.1.2009 – 19:00
Amerlinghaus, Saal im Erdgeschoß
Stiftg. 8, 7.Bez.
Die Radlobby IG-Fahrrad lädt
alle Vereins-MitgliederInnen zur diesjährigen Generalversammlung ein.
Menschen, die noch nicht Mitglied sind, aber gerne bei der IG-Fahrrad mitarbeiten würden, können sich gerne an
verein@ig-fahrrad.org wenden.
Die IG-Fahrrad freut sich über neue Menschen, die an politischer und inhaltlicher Radlobbying-Arbeit interessiert sind.

Das Bicycle Film Festival Vienna kommt 2008 wieder! Von 9.-12.Oktober in Wien im Uraniakino: Das internationale Filmfestival aus New York mit Fokus Bicycle Culture bevölkert in seinem 2. Jahr den Wiener Donaukanal mit Radkultur, Radparties und Radfilmen,
2007 war ein grosser Erfolg und vor allem viel Spass. (Gallery) 2008 wird das hoffentlich mindestens genauso sein…
Weiterlesen: ‘International Bicycle Film Festival in Vienna : 9.10. – 12.10.2008′
Aufruf zur Großdemonstration gegen die Beugehaft gegen TierrechtsaktivistInnen und für die Abschaffung der Kriminalisierungsparagraphen §278 (Kriminelle Vereinigung); §278a (Kriminelle Organisation) und §278b (Terroristische Vereinigung).
Samstag, 06. September 2008 *** Auftaktkundgebung: 14 Uhr – Justizministerium *** Route: Landesgericht – Innenministerium *** Abschlusskundgebung: 16:30 Uhr – Ballhausplatz.
Der österreichische Staat hält seit 21. Mai 2008 zehn TierrechtsaktivistInnen gefangen (lediglich einer von ihnen wurde am 13. August zumindest vorübergehend aus der Haft entlassen). Der abstruse Vorwurf: Sie seien Mitglieder einer kriminellen Organisation (§278a Strafgesetzbuch). Mit diesem Vorgehen sollen unangenehme politische AktivistInnen kriminalisiert werden. Dieser Vorwurf kann uns alle treffen, ob NGO, politische Initiative oder einfach AktivistIn.
Polizei und Staatsanwaltschaft können keinen einzigen konkreten Tatvorwurf gegen eine/n der zehn TierrechtsaktivistInnen vorbringen. Auch die vollständige Akteneinsicht wird den AktivistInnen und ihren AnwältInnen immer noch verwehrt, trotzdem sitzen diese seit mehreren Monaten in Untersuchungshaft. Die AktivistInnen sehen sich mit einer doppelt absurden Situation konfrontiert:
In den ihnen bekannten Akten werden ihnen keine Vorwürfe gemacht, die sie entkräften könnten, weil keine konkreten Vorwürfe gegen sie enthalten sind.
Etwaige konkrete Vorwürfe, sollten solche in den restlichen Akten enthalten sein, können sie nicht entkräften, weil sie ihnen nicht bekannt sind.
Der Paragraph 278a wird zur Erbringung von Erkundungsbeweisen und zur Durchsetzung einer Art Beugehaft missbraucht. Erschreckend ist, dass Polizei und Staatsanwaltschaft mit solchen Mitteln vorgehen, noch erschreckender ist, dass das Landesgericht Wiener Neustadt und das Oberlandesgericht Wien dieser Argumentation folgen und den willkürlichen Freiheitsentzug aufrechterhalten und am Schlimmsten ist, dass die verantwortlichen PolitikerInnen zunächst Platter, jetzt Fekter (beide ÖVP) und Berger (SPÖ), den Mund halten und dieses Vorgehen billigen.
Die lange Untersuchungshaft wurde bisher mit Verdunkelungsgefahr begründet: Die zehn Verhafteten hätten sich durch die Verschlüsselung von Mails schon bisher von Strafverfolgung abzuschirmen versucht; und mit Tatbegehungsgefahr: Die zehn seien schon länger in der Tierrechtsszene aktiv und es sei davon auszugehen, dass sie es wieder sein werden. Die Justiz stellt damit demokratische Mittel als Indizien für kriminelles Handeln dar. Im Zusammenhang mit der Konstruktion einer kriminellen Organisation, führt dies zu einem völlig unverhältnismäßigen, nicht gerechtfertigten, Freiheitsentzug.
Der Paragraph 278a und mit ihm auch seine kleinen und großen Geschwister 278 (Kriminelle Vereinigung) und 278b (Terroristische Vereinigung) sind aber an und für sich sich missbrauchsanfällig. Sie sind so formuliert, dass sie, wenn willfährige PolizeibeamtInnen, Staatsanwält-Innen und RichterInnen am Werk sind, zur Kriminalisierung von politischem Aktivismus herangezogen werden können. Das österreichische Strafgesetz sieht für alle im Raum stehenden Taten eigene Straftatbestände vor: Wer eine Brandstiftung begeht kann wegen Brandstiftung verfolgt werden, wer eine Sachbeschädigung begeht, wegen Sachbeschädigung, wer eine Nötigung begeht, wegen Nötigung. Es braucht keine Kriminalisierungsparagraphen, mit denen das Erfordernis des konkreten Tatvorwurfs umgangen werden kann und mit dem drakonische Strafen für nichts und wieder nichts gerechtfertigt werden sollen.
Wenn vorgeworfen wird, dass es ein Ziel einer Organisation ist Einfluss auf Politik und Wirtschaft auszuüben, wenn die politische Vernetzung mit anderen Personen und Initiativen vorgeworfen wird, wenn der Besitz von Demomaterialien vorgeworfen wird dann gilt: Kriminalisiert werden der politische Aktivismus und das Engagement für eine radikaldemokratische Gesellschaft. Getroffen hat es wenige – Gemeint sind wir alle!
Deshalb fordern wir:
- Sofortige Beendigung der Beugehaft gegen die TierrechtlerInnen!
- Abschaffung der Kriminalisierungsparagraphen 278 (Kriminelle Vereinigung), 278a (Kriminelle Organisation) und 278b (Terroristische Organisation)!
- Abschaffung der Antitierschutzsonderkommissionen der Polizei!
- Freiheit für alle politischen Gefangenen!
*** Nach der Demo gehts zum Solistraßenfest vor dem Kindercafé LOLLIGO (Fischerstiege – 1010 Wien). ***
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