Würde man ein Synonym für die Salzburger St. Julien Straße suchen, würde es wohl „Verkehrshölle“ am besten treffen. Inmitten der Stadt prägen der Lärm und Gestank der 4-spurige Fahrbahn, Parkplatzstreifen über zwei Drittel des Gehsteigs, leer stehende Geschäfte und weit und breit kein grünes Fleckchen das Bild der Straße. Kein Wunder, dass hier bisher alle Menschen so schnell wie möglich das Weite suchten.
An diesem Wochenende war alles anders! Der Verein fairkehr hauchte der Straße mit einer groß angelegten Begrünungsaktion neues Leben ein und die Menschen – Anreiner wie extra Angereiste – dankten es ihm mit ihrer zahlreichen Teilnahme am sogenannten ‚fairkehrten Fest – blühende Straße‘. Zu Tausenden kamen die Menschen aus ihren Löchern und genossen die Ruhe, die Wiese, das hier wohl noch nie registrierte Vogelgezwitscher (!) und die Möglichkeit des gesellschaftlichen Austauschs. Auch zwischenzeitliche Regengüsse ließen die Besucher nicht fliehen und so erlebte die Stadt wohl eine der schönsten und völkerverbindendsten Veranstaltungen seit Jahren!
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