bitte schreibt der Bezirksvorsteherin Malyar eure meinung zu solchen aktionen: Martina.Malyar@spoe.at
sollen lieber mal mehr abstellanlagen aufstellen, einbahnen öffnen, positiv werbung fürs fahrrad machen,...
(16.06.10) Radfahren wird am Alsergrund prinzipiell stark gefördert. Gegen Rowdies, die auf Gehsteigen fahren oder ihr Rad am Verkehrsschild anketten, gab es nun aber eine erste „Verwarn-Aktion“. Beim nächsten Erwischen wird ohne Pardon abgestraft.
(uss). Der Alsergrund verfügt über ein weitläufiges Fahrradwegnetz und zahlreiche Abstellplätze. Dementsprechend viele Radfahrer nutzen das Angebot. Immer wieder gibt es jedoch auch schwarze Schafe unter den umweltfreundlichen Verkehrsteilnehmern, die trotz der gekennzeichneten Radwege die Gehsteige unsicher machen. Dabei gefährden und behindern sie sich selbst und andere. Manche „parken“ ihr Rad auch einfach irgendwo, und nicht an den Abstellplätzen.
Gegen dieses Fehlverhalten der Radfahrer gab es an der Kreuzung Nußdorfer Straße /Währinger Straße jetzt eine erste „Aktion scharf“. Allen voran informierte Bezirksvorsteherin Martina Malyar, unterstützt durch Polizei und Bürgerdienst, alle „Verkehrssünder“ darüber, dass auf dem Gehsteig zu fahren verboten und absolut kein „Kavaliersdelikt“ sei, wie viele Radler meinen.Dieses Mal noch gnädig
„In kürzester Zeit haben wir an die 40 Gehsteigradler angehalten“, erklärt Alfred Passecker vom Wiener Bürgerdienst, bei dem täglich unzählige Beschwerden über das Fehlverhalten vieler Fahrradfahrer eingehen. Die Polizei zeigte sich diesmal noch gnädig, sie sprach eine deutliche Verwarnung aus und lieferte aber auch handfeste Information. „Beim nächsten Mal wird gestraft!“, erklärte der Herr Inspektor streng.
„Wir haben zusätzlich an vielen falsch geparkten Rädern im Bezirk eine Banderole angebracht, die davor warnt, dass die Räder künftig abgeschleppt werden“, schildert Alfred Passecker gleich die nächste Aktion gegen diese „Unart“ vieler Radfahrer und zeigt ein besonders krasses Beispiel auf einem Gehsteig vor dem ehemaligen Kolosseum Kino.Radständer nutzen
„Sie stellen die Räder einfach irgendwo hin, obwohl gleich gegenüber ein großer Abstellplatz ist. Das behindert die Fußgänger, Eltern mit Kinderwagen oder alte Menschen, die mühsam ausweichen müssen.“ Die Radler und Radlerinnen im Bezirk werden etwas mehr Disziplin und Rücksicht auf andere zeigen müssen, sonst wird empfindlich gestraft.
Bezirksvorsteherin Malyar meint dazu: „Es ist höchste Zeit, dass sich die Grundeinstellung ändert. Auch für Fahrradfahrerinnen und -fahrer gilt die Straßenverkehrsordnung. Und der Gehsteig ist für die Fußgänger da. Es geht nicht an, dass hier jemand durch Gedankenlosigkeit gefährdet oder behindert wird.“
http://www.meinbezirk.at/1090Alsergrund/bez_122/channel_1-1-8/chsid_1/uid_16838/id_735906