hab mir mal angesichts des cm-graz beitrags 'cm auf radweg???' gedanken darüber gemacht, was unsere anliegen, u.a. zu verdeutlichen könnte, dass radfahrer in österreich das recht verdienen, die straße gleichermaßen wie den radweg zu benutzen.
v.a. wenn über die sinnhaftigkeit des auf der straße radelns diskutiert wird (z.b. mit der polizei) wird immer wieder darauf hingewiesen, dass eine cm am radweg aus platzgründen schonmal überhaupt nicht möglich ist. was wäre also, wenn man den sogenannten RECHThabern mal eine cm nach vorschriften präsentiert? sprich, alle fahren so wie es die stvo vorsieht brav am radweg, aber natürlich als gruppe, weil wir ja zusammengehören, wie es auch im autoverkehr durchaus gängig ist (z.b. hochzeiten etc.)
diese form der aktion würde wohl am besten die problematik veranschaulichen. nämlich dass die benützungspflicht eines kleinen in den meisten fällen knapp 1m breiten radlstreifens die entwicklung eines größeren radfahreranteils an der gesamtmobilität nicht fördert sondern eher hemmt. und die stadtplanung der meisten städte beabsichtigen ja in der regel das gegenteil, nämlich die förderung der radfahrer.
was haltet ihr davon, wenn man die cm (unabhängig von der stadt) mal geziehlt auf den radweg verlegt. der kurzfristige effekt wäre natürlich blankes entsetzen der anderen radfahrer und wahrscheinlich das ausweichen dieser auf die straße :D --> ziel erreicht!
kombinieren könnte man dies mit einer pressemeldung (z.b. 'stau am radweg'), welche medienwirksam die genannte problematik darstellen könnte.
sagt mal, was ihr davon haltet.
lg lucy aus salzburg