Ich hab keine Ahnung, was hier derzeit wirklich abläuft. Zum Beispiel so ein Mist wie am Béthouartsteg und auf der Karwendelbrücke diesen Sommer (http://tirol.orf.at/stories/379636/) oder ständige penibelste Kontrollen der Beleuchtungsanlagen (und wehe am linken Pedal fehlt ein Reflektor). Auf der einen Seite ärgere ich mich selbst über die nicht wenigen Radfahrer, die Scheinwerfer nicht für nötig halten, aber das momentane Spiel ist einfach nur lächerlich.
Zwei meiner Erfahrungen aus der nahen Vergangenheit: Einmal zufälliges Zusammentreffen mit einer Polizeistreife beim Verbindungsstück Mitterweg – Dr.-Stumpf-Straße (der Weg, der am Spielplatz vorbeiführt), das aus mir unerfindlichen Gründen nur als Fußweg gekennzeichnet ist. Der Freund und Helfer tadelte mich, ließ mich aber zum Glück straffrei davonkommen. Den absoluten Geniestreich durfte ich aber letzte Woche bewundern, als ein Polizeibeamter den Autoverkehr an der kürzlich aufgelösten Baustelle an der Kreuzung Kranebitter Allee – Bachlechnerstraße beobachtete. Als Parkplatz für seinen Streifenwagen wählte er die volle Breite des Radweges, sodass sich zahlreiche Radfahrer am Fußweg vorbeischleichen mussten.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass einige der Ordnungshüter uns nichtmotorisierte Individualverkehrler nicht wirklich leiden können.