Wien sponsert wieder Fahrräder
70 Euro erhält, wer ein altes Rad zurückgibt und den Kauf eines neuen nachweisen kann. Einige Auflagen gibt es aber.
Guter Zeitpunkt für den Kauf eines neuen Fahrrads in Wien - die Stadt lässt auch heuer wieder eine Verschrottungsprämie springen. Ab Freitag werden bei Abgabe eines alten, jedoch noch fahrtauglichen, Rads 70 Euro vergeben, der Kauf eines neuen muss nachgewiesen werden. Die Aktion ist wieder auf 1000 Stück begrenzt, die abgegebenen Räder kommen einem sozialen Zweck zugute.
Man wolle mit der "Ökoprämie" einerseits Menschen dazu animieren, Alltagsfahrten mit dem Rad zurückzulegen. Andererseits brächten technisch hochwertigere Räder mehr Verkehrssicherheit, hieß es seitens der Stadt. Beteiligt an der Aktion sind ARBÖ und ÖAMTC, beide Autofahrerclubs wickeln die Rücknahme und Ausbezahlung ab.
Um sich die Finanzhilfe zu sichern, müssen sich Interessierte auf der Webseite http://www.rad-oekopraemie.at registrieren. Danach wird man einer der beiden Abgabestellen (ARBÖ Fahrsicherheitszentrum Wien-Kagran oder ÖAMTC-Stützpunkt Brigittenau) zugewiesen. Daraufhin hat man sieben Kalendertage Zeit, sich das Geld abzuholen.
Voraussetzungen
Einige Auflagen sind zu beachten: Rennräder dürfen nicht abgegeben werden. Außerdem darf der Kaufbeleg des neuen Rads nicht älter als 14 Tage alt sein und der Preis nicht unter 140 Euro liegen. Der Hauptwohnsitz des Käufers muss in Wien liegen. Ein amtlicher Lichtbildausweis und der Ausdruck der Registrierungsbestätigung sind weitere Voraussetzungen.
Im Vorjahr wurde die ebenfalls auf 1000 Räder limitierte Prämie voll ausgeschöpft. Die ersten 70 Euro wurden im August, die letzten im November ausbezahlt. 2009 erhielten unter anderem Caritas, Volkshilfe und die Wiener Frauenhäuser einen Teil der zurückgegebenen Räder.