zeitgerecht schimpft gestern ein kurier-autonarr über radler, die es wagen, bei schnee zu fahren! dabei hilft ihm ein Arböjurist und die Wiener Polizei..
ich denke, die CM könnte dem kuriergebäude in der lindengasse heute einen besuch abstatten… ;) …und einen hundertfach unterzeichneten leserbrief auf die budl knallen!
der artikel ist hier auf radlobby.at zu finden:
Kurier 15.01.09 Lokalteil für Wien, siehe Link:
http://www.radlobby.at/cms/forum/beitraege/sicherheit/radfahren_im_winter_ein_gefaehrlicher_trend.html
bzw:
http://tinyurl.com/6sg2d7
radlobby.at ersucht um zahlreiche Kommentare im Radlobby-Forum:
http://www.radlobby.at/cms/forum
ich habe nun folgenden leserbrief gschwind ausformuliert und nehm ihn zur CM mit.
was meint ihr?
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An Hr. Michael Berger und die Chefredaktion Kurier
Leserbrief bez. Artikel „Rutschpartie statt Verantwortung“, 15.1.2009
Sie schreiben im Artikel über die Verantwortungslosigkeit jener Menschen, die bei Schneelage in Wien Rad fahren. Das ist in mehrere Hinsicht bemerkenswert – und aus der Sicht von Wiener AlltagsradlerInnen unverständlich und zu verurteilen. Radfahren als alltägliche Mobilitätsform ist eine nachhaltige, umweltschonende und gesunde Fortbewegungsart, die auch im Winter – mit der richtigen Ausrüstung und dem nötigen Fahrgefühl – problemlos ausgeübt werden kann. Mindesten so problemlos wie Autofahren im Winter, v.a. mit den in Wien so beliebten sommerreifen.
Darüber hinaus sind sehr wohl vile Rad fahrende Haftpflichtversichert, z.B. über ihre Mitgliedschaften bei IG Fahrrad, ARGUS und VCÖ oder ihre sehr wohl zahlreich abgeschlossenen Haushaltsversicherungen. Diese war also in Ihrem Artikel faktisch falsch.
Ganz im Gegenteil nehmen Radfahrende täglich Verantwortung wahr: Für eine gesündere Stadt durch weniger Abgase und Lärm, für ihre eigene Gesundheit und die vieler anderer, für mehr Lebensqualität in Wien. Und wie verhält es sich mit dem Vertrauensgrundsatz bei AutofahrerInnen, die – teils mit Sommerreifen - durch schmale Windschutzscheibenschlitze spähend hunderte Kilo schwere Maschinen durch den Schnee wuchten? Die Radwege und Radstreifen übersehen und notfalls mal auf diesen parken? Die täglich bei den über 1 Million Fahrten in Wien die StVO wohl hunderte Male mehr übertreten als Radfahrende? Und dabei sich und andere wohl weitaus mehr gefährden als einzelne WinterradlerInnen?
Fragt Sie:
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Und viele alltagsradelne WienerInnen, die heute mit der Critical Mass das winterliche Radfahren auf Wiens Straßen feiern. Sicher.