CM Salzburg knackt 100er und erhält Polizeibesuch!

Der Monat April wird in Salzburg immer mehr zum absoluten Critical Mass Monat, nach 2009 (60) und 2010 (90) wurde nun auch 2011 der (vorläufige) Jahresrekord aufgestellt. Über 100 TeilnehmerInnen fanden sich bis 17:15 am Startpunkt vor dem Kongresshaus ein. Ein Highlight, dass sich bereits im Voraus mit 50 „Zusagen“ in der entsprechenden facebook-Ankündigung erhoffen ließ. Auch das Wetter war wieder auf unserer Seite und so konnte bei idealen Bedingungen (Sonne und ca. 20°) eine einfach nur geniale Critical Mass gestartet werden. Die Stimmung war grandios, Rikscha samt Trommler versorgte die Masse mit rythmischen Klängen, dem spährlichen Hupen von hinten wurde kollektiv und in 10-facher Lautstärke zurückgejubelt, sodass es meist sogleich wieder verstummt war. Fotos in der Galerie


Die Route führte vom Kongresshaus weg über Franz-Josef- und Schallmooser Hauptstraße in die Vogelweiderstraße und zurück Richtung großer Kreisverkehr beim Kongresshaus, der gleich mal für ca. 10 Runden besetzt wurde! Ein herrliches Gefühl, wenn 100 RadfahrerInnen sich der Vorrangsregelung bedienen und alle PKW-LenkerInnen trotz ihrer PS nur machtlos zusehen können! Generell wurde diesmal besonders oft im Kreis gefahren, ganz neu waren die Stationen Domplatz und Mozartplatz, wo jeweils die Statuen in der Mitte mehrmals umrundet wurden.

Und so kam es, dass man über den Mozartplatz kommend an der Einfahrt zum Rudolfskai die neue Polizeiwache passiert wurde, wo sich sogleich 2 Beamte in den Wagen setzten und unserem freudigen Treiben erst unauffällig, dann aber mit Blaulicht und Sirene folgten. Beim Justizgebäude kam es dann zum „Zusammenschluss“, das Blaulicht drängte sich durch die Gruppe, um sich dann direkt auf der Ampelkreuzung breit zu machen und uns an der Weiterfahrt zu hindern. Als bemerkt wurde, dass dafür die Straße zu breit war und wir einfach vorbeifuhren, wurden kurzerhand zwei TeilnehmerInnen aus der Gruppe beiseite gebeten, welche Auskunft über unsere „Demo“ geben sollten. Die Frage nach der/dem OrganisatorIn wurde standesgemäß beantwortet (es gibt keineN) und mit einem „ihr seids aber gemein“ vonseiten des Beamten quitiert. Dann wars aber auch schon vorbei mit dem Spaß. Während die CM merklich verunsichert über die Karolinenbrücke weiterrollte, wurde vonseiten der Polizei Verstärkung angefordert, die inform von zwei weiteren BeamtInnen gleich eingetroffen waren. Diese verstanden nun garkeinen Spaß mehr, warfen uns erst vor, die Vorrangsregelung missachtet zu haben und schließlich, dass wir auch noch den Gehsteig blockieren würden (auf welchen wir schließlich von ihnen gebeten wurden!). Inzwischen hatte die große Gruppe beim UKW Kehrt gemacht und war geschlossen zurückgeradelt, blockierte jetzt gemeinsam mit dem Streifenwagen die halbe Straßenbreite. Nach mehrmaligem Nachfragen unsererseits, wie wir jetzt denn weiterfahren sollten und offensichtlicher Hilfslosigkeit der Polizei auf der Suche nach der Lösung (die beste war noch, wir sollten hintereinander am Radweg weiterfahren), wurden erst die Personalien eines Teilnehmers aufgenommen (Fortsetzung folgt?), dann setzte sich der Tross auf mehrmaliges Bitten der Polizei, den „Gehfluss“ nicht weiter zu behindern, wieder in Bewegung und es ging wieder über die Brücke durch die Imbergstraße Richtung Staatsbrücke.

Der Vorfall mit der Polizei hat der Stimmung wohl offenbar einen Dämpfer verpasst, Unsicherheit und Unklarheit über das weitere Vorgehen war den meisten TeilnehmerInnen merklich anzusehen. So sammelte man sich erst einmal am Platzl, was allerdings zur Folge hatte, dass einige die Fahrt hier für beendet empfanden. Der anfangs angekündigte Endpunkt beim ABZ Itzling (mit Getränken und Craftivism) war aufgrund der Unsicherheit und der doch noch langen Distanz für viele zu weit weg, sodass sich die meisten direkt Richtung Müllner Bäu in Bewegung setzten, wo dann auch ein angemessener Ausklang stattfand.

So war die April-Mass also doch ein Wechselbad der Gefühle, wobei die Freude deutlich überwog! Ein genialer Start mit RekordteilnehmerInnenzahl und ein Stimmungsdämpfer durch die Polizei, welcher aber auch positiv gedeutet werden kann. Offenbar wurde zum ersten tatsächlich die kritische Masse erreicht, bei der ein Drüberwegschauen nicht mehr so leicht möglich ist. Das gilt sowohl für AutofahrerInnen also auch für die Exekutive. Vielleicht kann der Vorfall zum Anlass genommen werden, einen sachlichen Dialog zum Stellenwert der Radfahrenden in Gesellschaft und Gesetzgebung (StVo) zu starten, sodass auch die Polizei in Zukunft Bescheid weiß, wer und was wir sind und was wir wollen.

Abschließend sei auch noch das Verhalten mancher TeilnehmerInnen dieser Critical Mass zu erwähnen, das unserem Ansehen nicht unbedingt zuträglich sein dürfte. Mehrmals wurden von der Spitze rote Ampeln überfahren (Fußgänger hatten grün!) oder bewusst in den Gegenverkehr reingefahren. Solche Aktionen sind zum einen unfair gegenüber FußgängerInnen, die durch rote Ampeln ohnehine schon genug verhöhnt werden und zum anderen können sie sehr gefährlich sein. Außerdem werden gerade Gegenverkehrsfahrten gerne als Anlass für einen 133-Ruf genommen. Also bitte in Zukunft besser aufpassen!

Nachdem die Critical Mass seit einigen Wochen regen Zulauf an „CM-Neulingen“ erfährt, sei hier nochmal die Info-Seite erwähnt, wo alles über das Wo, Wann & Wie der Critical Mass steht. Hier sollte sich jedeR TeilnehmerIn zumindest einmal schlau gemacht haben!

Die nächste Critical Mass Fahrt ist am Fr. 27. Mai. Treffpunkt ist immer um 17:00 im Park vor dem Kongresshau. Reclaim the streets!

Critical Mass Salzburg auf Facebook

16 Responses to “CM Salzburg knackt 100er und erhält Polizeibesuch!”


  • wir alle sind critical mass!! es gibt keine organisatorInnen, — es lebe die eigenverantwortung!! außerdem kein platz für rechtsbrüche und „wir-sind-die-masse-sinnlosigkeiten“. dein scheiß ist dein scheiß, — kann der idee aber extrem schaden!! also respekt und rücksicht auf all unseren fahrten!

  • Ich finde die Masse hat sich – soweit ich mitbekommen habe – vorbildlich verhalten, als zum Beispiel einem O-Bus problemlos Platz gemacht wurde oder auch Fussgänger trotz unserer grossen Zahl möglichst ungehindert durch die Masse gehen konnten.
    Schade, daß nach dem Eintreffen der Polizei keine klare Route mehr erkennbar war und sich die Veranstaltung ab der Linzergasse bzw. dem Kongresshaus aufgetrennt hat. Für die Schlusslichter war nicht erkennbar, ob und wo es weiterging.
    Ein bisschen mehr Info (Plakate, Fahnen oder kleine Handzettel) für die wartenden Autofahrer und verdutzten Passanten wäre unserer Sache sicher hilfreich.
    Auf jeden Fall wars eine gelungene Ausfahrt mit super Stimmung!

  • gratulation zum 100er 🙂 leider ist es in österreich recht schwierig ohne rechtsbruch auf der strasse radzufahren zB wegen radwegbenutzungspflicht.

    im wien-bereich dieser homepage gibts einige flyer wie wir in wien uns eine optimale CM vorstellen und auch viele diskussionen die zu diesen flyern geführt haben.

    wir hatten in wien am anfang auch ein paar anzeigen der polizei. keine wegen demo sondern wegen verstoss gegen die radwegbenutzungspflicht und so. Wurden aber alle immer beeinsprucht und dann fallengelassen und dann haben wir aktiv das gespräch mit der polizei gesucht (da gabs in der cm aber auch gegenstimmen) und jetzt werden wir von der polizei toleriert und begleitet mit allen vor- und nachteilen.

    ich glaub dass es auf jeden fall wichtig ist, dass sich möglichst viele leute mal treffen und das einfach durchbesprechen um auch die unsicherheit rauszunehmen.

    die diskussionen hier in wien haben ergeben dass wir ein recht haben einmal im monat mit den rädern auf der strasse zu fahren. Die strasse gehört auch uns. und wir nehmen uns den platz der uns zusteht. kraftvoll, friedlich, lustvoll.

    und euch wünsch ich viel erfolg am weg zur ersten 500er-CM 🙂 kühlt schon mal apfelsaft und sekt ein !!

    wessen strasse?
    unsere strasse!

  • Cold Spring Harbor

    Gratulatien an Salzburg zum erreichen der kritischen Masse :-).
    Super.
    Irgendwann sollte es dann eine Sternfahrt aller CM in Österreich geben, da hätt die Exekutive viel zu schauen und zu tun.

    @peer
    Was meinst du mit „wir ein recht haben einmal im monat mit den rädern auf der strasse zu fahren“?

    Auf den Radwegen habe wir das immer 😉
    Aber auf der Straße bin ich mir da nicht so ganz sicher, was auch die Diskussionen oder eben auch die CM Salzburg gezeigt hat (Radbenützungspflicht statt zu x Nebeneinanderfahren).

  • der ausgangspunkt ist, dass wir als radfahrerinnen immer an den rand gedrängt fühlen. real auf der strasse, aber auch in der verkehrsplanung usw.

    das gesetz verdrängt uns auf (das gibts studien) gefährlichere radwege und die tödlichen radstreifen.

    autofahrerinnen erwarten dass wir ganz rechts fahren damit wir sie nicht stören

    die versicherungslobby (KfV) bringt ihre Helmpflicht durch um Radfahren unattraktiver zu machen und Versicherungslasten in Frage zu stellen.

    Nebeneinanderfahren ohnehin verboten, ungedultet und sanktioniert.

    aber einmal im Monat nehmen wir uns die Strasse zurück. Weil die Strasse ein Raum ist, der ned nur den Autos gehört. Stadtgebiet, das eigentlich Lebensraum sein sollte.

    Einmal im Monat gehört die Strasse uns. Ned nur der Rand an den uns die Verkehrspolitik und – realität drängt.

  • Cold Spring Harbor

    Mich täte nach wie vor die rechtliche Seite interessieren, die moralische verstehe ich sowieso 😉

  • Alles als Laie geschrieben:

    Aber selbst wenn es nicht angemeldet ist und sich selbst nicht Demo nennt, ist’s ev. nicht trotzdem eine Kundgebung?

    Tlw. gilt die StVO ja nicht so ganz, oder? Wwenn selbst die Polizei in rote Kreuzungen reinfahrt, um uns den Weg freizumachen – was wir, so dachte ich zumindest – gar nicht wollten.

    Falls doch: Ich dachte, diese Verbaende gaebe es nur in .de. Jetzt hab ich die .at StVO durchgeschaut und find da zu „geschlossenen Zuegen“ leider wenig. Bzw. ich versteh die Formulierungen als Laie halt nicht. (http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40065101/NOR40065101.html). Soweit zum „Ueberfahren“ der roten Ampeln.

    Und je nachdem: RWBP wuerde wohl oft missachtet werden. Die Leute auf Rennraedern (beachtet bitte die Mindestgroesse der Laufraeder und das Anhaengerverbot;) koennten sich da ja noch rausjeden..

    Ev. koennten da ja noch Menschen was dazu schreiben, die vor 2-3(??) Jahren ein bisschen zu einem entspannerten Klima zur Polizei beigetragen haben? Oder einfach Leute, die sich da besser auskennen?

    Schoenen Gruss,
    f.

  • also zur rechtlichen situation kann man wohl gewisse verstöße gegen die stvo nur schwer vom tisch wischen.

    bzgl. „geschlossener zug“ hat der polizeibeamte in salzburg gemeint, dass das nur für angemeldete verbände gültigkeit haben kann. wenn das stimmt, ist das wohl ein für alle mal als gesetzeslücke für die cm vom tisch.

    in meinen augen muss wohl in kauf genommen werden, während einer critical mass rein rechtlich nicht ganz regelkonform unterwegs zu sein. das aufzeigen dieser misstände in der stvo, die den radverkehr unvermindert an den rand drängen, ist für mich mit ein grund dafür, bei der cm mitzufahren und zivilen ungehorsam in dieser sache zu leisten.

    denn wenn recht zu unrecht wird, dann wird widerstand zur pflich!

  • Cold Spring Harbor

    Es wäre somit auch interessant, wenn nicht nur ein Rennradfahrer den anderen überhohlt, sondern mehrere. Dies müsste ja nicht gerade schnell gehen, obwohl es Rennfahrer sind ;-); somit könnten X Personen nebeneinander fahren.
    Aber ich fürchte selbst mit so einer Argumentation wird nur deutlich, den Sinn des Gesetzes zu umgehen.

    Schließlich ist der Sinn ja, auf der Fahrbahn zu fahren und wohl auch einem jedem das schnelle Vorwärtskommen im Rahmen der Geschindigkeitsbegrenzung, zu ermöglichen.
    Und da würde ein Gruppe Radfahrer nicht nur den KFZ Verkehr sondern auch andere Radfahrer aufhalte.
    Somit ist es wohl verständlich, wenn der ofizielle Weg, der einer angemeldeten Demonstration ist. Denn da dürfen ja alle Nebeneinanderfahren.

    Wenn die Polizei mitfährt, Seitengassen absperrt dazu in rote Kreuzungen einfährt und diese auch noch sichert, dann impliziert dies für mich eine ofizielle Demonstration bzw. Genehmigung durch die mitfahrende Polizei.

  • Der Polizei bleibt vermutlich aufgrund der spärlich formulierten StVO ja gar keine andere Wahl, eine Gruppe von Radfahrenden, sobald diese eine gewisse Größe erreicht und den Verkehrsfluss nicht unerheblich beeinflusst, als unangemeldete Demonstration anzusehen. In weiterer Folge wird dann ein Zugsführer ausgemacht, der gegebenenfalls zur Verantwortung für das Verhalten der gesamten Gruppe gezogen wird. Alternativ werden willkürlich einzelne Teilnehmer aus der Gruppe extrahiert und wegen Teilnahme an einer illegalen Demonstration angezeigt.

    Zum allgemeinen Leidwesen treffen unzureichende Gesetze/Verordnungen in Kombination mit teils überforderten Exekutivbeamten den einzelnen Verkehrsteilnehmer in einer oft mehr als fragwürdigen Härte.

  • die exekutivbeamten bei der letzten salzburger cm waren in der tat mehr als überfordert mit der situation, haben uns schlussendlich nur noch aufgefordert, den gehsteig nicht weiter zu blockieren! die frage nach dem „wie sollen 100 radfahrer sich verhalten“ konnten sie uns auch nicht wirklich beantworten, es wurde nur immer darauf hingewiesen, was wir nicht machen sollen (nebeneinander fahren, verkehrsfluss behindern, etc.).

    als sich der zug wieder in bewegung gesetzt hat, ist uns der streifenwagen dann unauffällig und ohne blaulich nachgefahren und hat wohl nur noch beobachtet. das war nicht zuletzt auch der grund, wieso sich die cm dann ziemlich schnell aufgelöst hat. einfach ein äußerst ungutes gefühl des überwachungsstaates, wie er jede bewegung beäugt. kann aber nicht beurteilen, ob da die intention dahinter war, gesetztesbrüche zu dokumentieren, oder vielleicht doch der aspekt der sicherheit im vordegrund stand. jedenfalls warn sie am ende genauso schnell weg wie wir!

  • also meiner meinung nach stellt die cm eine gewisse version des zivilen ungehorsams dar.

    man hält sich eben nicht punkt und strich an die stvo, weil ebenjene nicht auf die bedürfnisse von radfafahrern rücksicht nimmt.

    dies bedingt aber auch, dass man sich den möglichen konsequenzen auch stellen muss.

  • Super, ich freue mich, dass die CM auch in Salzburg so gut funkt!

    Bei uns in Wiener Neustadt melden wir die CM allerdings bei der Polizei als Demo an, denn wenn bei unseren 14 bis 50 TeilnehmerInnen wegen Anzeigen die Hälfte nicht mehr mitmacht, bleibt nur mehr ein kleines Grüppchen übrig.

    Wir haben festgestellt, dass wir in unserer Kleinstadt ab 40 TeilnehmerInnen gut spürbar sind – zumindest auf den frequentierten Hauptstraßen.

    Am 21. Mai radeln wir wieder – diesmal mit vermutlich noch mehr TeilnehmerInnen.

  • in wien haben wir uns ganz klar entschlossen, die criticalmass *nicht* als demo anzumelden.

    wir sind ja auch keine demo. wir fordern nichts. wir nehmen uns einfach den platz auf der strasse der uns zusteht. wir sehen nicht ein, dass nur viele autos auf der strasse fahren dürfen, aber keine radfahrerinnen.

    wir fahren einfach fahrrad. auf den strassen die uns allen gehören.

    wenn in einer stunde 10.000 autos auf der südosttangente stauen, dann melden sie ja auch keine demo an vorher?

    oder die autos die im morgen-, mittags-, nachmittags- und abendverkehr jede zweite kreuzung zustauen so dass die fussgängerinnen und radlerinnen trotz grün ned drüberkommen … die melden auch keine demo an vorher 🙂

    wir nehmen uns den platz der uns zusteht. und wir haben keine lust dafür extra eine demo anzumelden.

    ach ja: eine demo braucht eine veranstalterin, eine vorher festgelegte route und einen ordnungsdienst. was vermutlich für viele nimmer ganz mit dem charakter der CM vereinbar ist.

  • ich möchte nur mal kurz anmerken, daß die debatte über stvo-konformität oder nicht relativ sinnlos ist.
    wenn von exekutive bzw. politik gewünscht, wird man genügend legale und auch weniger legale mittel finden, gegen die cm vorzugehen bzw. sie zu stören. wir sind in österreich.
    in wien gabs zum beispiel polizeiliche klingel-, reflektor- und bremsbelegeinspektionen am startpunkt 🙂

    davon abgesehen, dürfte ein freundlicher, aber selbstbewußter umgang mit den einzelnen beamten das beste mittel in situationen sein, in denen polizisten einfach nur ihren dienst machen und mehr oder minder überfordert sind.

  • Zitat von peer:
    >>wir fordern nichts.<<

    find ich nicht. als gesamtes nix klares, ja – das ist find ich bei vielen anderen demos auch so, dass nicht alle TNinnen genau das gleich in gleichem ausmass fordern.
    aber die CM fordert schon immer wieder was: sei es nur "mehr raum fuer radfahrende" bis zu weiteren/anderen forderungen "mehr wagenplaetze", "keine atomkraftwerke", "keine autobahn durch die lobau", … – forderungen, mit denen moeglicherweise auch nicht alle cm-teilnehmenden viel anfangen wollen.

    haben wir eh auch schon gelegentlich drueber geredet, glaub ich.

Leave a Reply