Die größte CM ever! Einfach unglaublich. 1300-1500 Mitfahrerinnen. Wahnsinn. So schön. So viele RadlerInnen.
Auch am Endpunkt nach 2 Regengüssen um am nördlichen Ende von Wien in der Gerasdorferstrasse waren wir noch über 300 Personen. Gratulation an uns alle!
Es gibt in den Kommentaren hier und auf der Facebook-Seite viele Meinungen dass wir bei so vielen Leuten nicht mehr auf einspurigen Strassen und nicht mehr auf Schienenstrassen fahren sollen weil es die CM zerreisst und weil wir die Strassenbahnen viel zu lange blockieren.
Wenn wir viele sind, dann fahren wir grosse Strassen und breite Strassen. Schön war auf jeden Fall dass wir auch mal neue Wege gefahren sind jenseits der Donau und dass sehr viel diskutiert wurde wie Endpunkte zustande kommen.
Diese Seite steht immer für Diskussionen offen – je früher wir Themen anschneiden desto besser 🙂
Hier gehts weiter mit dem spontanen CM-Resumee…
Polizeikontakt war sehr gut. Auch die Polizei die uns am Endpunkt erwartet hat war sehr freundlich. Es wird noch viele Diskussionen über Art und Wesen der CM geben und das ist gut.
Nicht ganz gut ist, dass es auf Facebook ganz viele Photos und Filme dieser CM gibt und hier gar keine Fotos in der Gallerie. Wir würden uns freuen wenn die Leute ihre Photos und Filme irgendwohin laden können wo wir von hier auch verlinken können weil viele Radlerinnen haben keinen Facebook-Account und wollen auch keinen.
Die ursprüngliche Ankündigung:“Wir wachsen: Dress up as Vegetables!“
Bei der Criticalmass im März waren wir über 1000 Leute. Wahnsinn. Im April überfüllen wir den Schwarzenbergplatz und werden noch viel mehr Radlerinnen sein, die sich Ihren Platz in der Stadt nehmen. Friedlich, Lustvoll, Kraftvoll – wie immer .
20.4.2012 – am Schwarzenbergplatz in Wien
Treffpunkt: 16:30
Abfahrt : 17:00
Motto : Dress up as Vegetables
Endpunkt : gemütliches Essen und Trinken und Feiern mit den Landsuchenden
Bei sovielen Leuten wie im März wird es immer wichtiger dass wir schauen dass es die CriticalMass nicht zerreisst. Grosse Strassen helfen uns dabei und wenn wir von einer kleinen auf eine grosse Strasse wechseln dann ist es wichtig bei der ersten Ampel nach dem Wechsel wirklich lange zusammenzuwarten. Also eine Grünphase, eine Rotphase und noch ein Grünphase einfach mal stehen und warten. Dann können die Fahrerinnen von hinten wieder aufschliessen und wir sind wieder eine eindrucksvolle Masse. Falls sie doch mal abreisst, dann einfach nach vorne fahren und den Leuten vorne sagen dass sie wieder zwei Grünphasen abwarten sollen.
siehe auch : Wie kann die CM-funktionieren? (“Regel-Flyer”) – Wie/Was/Wann/Wo/Warum ist CM eigentlich? – Wichtige Berichte zur CM-Wien? (mit Link zur Flyer-Page) – Lesen und Umsetzen+ Flyer ausdrucken & mitnehmen .. Passt aufeinander auf, corkt, informiert Passant_innen mit Flyern, verbreitet eure Freude am ganzjährigen Fahrradfahren
Diesesmal haben wir ja eine ganz besonders nette Einladung für nach der Criticalmass erhalten.
Freiraum trifft Freiraum. Wir werden nach der Criticalmass bei einem Freiraumprojekt in Wien essen, trinken, tanzen und leben 🙂
Widerstand säen, Vielfalt ernten!
Wir laden die CM ein mit uns gemeinsam den Frühling und das wilde schöne Leben zu feiern. Es gibt Mampf, Musik und Getränke und eine Band!
In Wien entsteht gerade ein buntes Gartenprojekt und die Saison des säens, pflanzens und wachsens hat begonnen.
Eines der Ziele auf dieser Fläche ist der Aufbau einer CSA (community supported agriculture) – wir wollen gemeinsam und füreinander gärtnern und damit die Nachbar_innenschaft und unsere Freundinnen und Freunde versorgen. Neben dem Anbau von Gemüse soll genug Raum und Zeit für Austausch von dissidentem Wissen und das Erzählen von Mutgeschichten bleiben. Weiters wollen wir die Fläche dafür nutzen verschiedene Werkstätten einzurichten, regelmäßige Volxküchen zu veranstalten und gemeinsam mit den Schüler_innen der benachbarten Schule an einer lebenswerten städtischen Zukunft basteln. Wir wollen sozialen Raum bieten, umwuchert von leckerem Obst, Getreide und Gemüse.
Wir haben Lust diese Fläche kollektiv zu beleben und zu bewirtschaften. In Österreich basiert die einzig gängige Praxis, Zugang zu landwirtschaftlichem Grund zu bekommen, auf Kapital. In anderen Regionen der Welt sind bereits andere, genauso reale und konkrete Mittel erprobt, wie Landbesetzungen der MST in Brasilien, besetzte, bewirtschaftete Flughäfenerweiterungsgebiete in Frankreich und England….uvm…. Das Land jenen, die es bewirtschaften (wollen)! Und davon gibt es viele. Junge städtische Menschen die bereit sind Land zu bewirtschaften, zu experimentieren, der kleinbäuerlichen Landbewirtschaftung auch in der Stadt neuen Aufschwung zu geben.
Gerade in vielen westeuropäischen Städten sind Menschen von immenser Infrastruktur abhängig um ausreichend mit Lebensmitteln versorgt zu werden. Wir wollen beitragen zu einem Gegenentwurf in dem Städte nicht verdichtet und verbaut werden sondern einen großen Teil der Eigenversorgung tragen können. Vor der eigenen Haustüre. Ohne lange Wege. In sozialer Interaktion mit den Produzierenden, in Interaktion mit der Produktionsgrundlage. Mehr Gärten, mehr Sozialräume, mehr Fahrräder und ihre Wege!
Ach ja: Die CM ist die CM und steht auch unter keinem Motto 🙂 ausser dem dass Gemüse auch Rad fährt, also:
Dress up as Vegetables.
Und hier der offizielle Einladungsflyer (in drei unterschiedlichen Gewändern – da kann uns CMlerinnen beinahe der Neid in die Wadln fahren ob dieser schönen und bunten Flyer 🙂 ):
FLYER:
CMgoesVeggie1
CMgoesveggie2
CMgoesVeggie3
CMgoesVeggieRückseite
Die CM endet natürlich wie immer am Endpunkt.

63 Antworten zu “Wien, 20.4.2012 : 1400 Leute bei der Frühlings-CM!!”
Wo ist denn dieser zukünftige Garten? Wie letztes Jahr an der Längenfeldgasse, oder ganz woanders? Eine Ortsangabe wäre schon toll. Oder überseh ich die nur?
Ortsangabe kommt bald glaube ich, hoffe ich, vertraue ich 😉
Toller Dresscode
& passende Worte zur CM 🙂
Freu mich auf die gemeinsame Runde !!!
Wie immer: PEDAL POWER
http://www.koreus.com/video/bus-cycliste-chauffard.html ..hehe geile aktion vom busfahrer
zum thema lückenbildung stimme ich dem oben genannten aspekten vollkommen zu, möchte aber ergänzen, dass es auch notwendig ist dass radlerInnen in der mitte und am ende der cm ebenso darauf achten müssen lücken gar nicht erst entstehen zu lassen, soweit das möglich ist.
auf eine schöne starke eindrucksvolle gemüsige geschlossene kritische masse im april
ich nehme also an, der endpunkt hat was mit https://at.indymedia.org/node/22717 bzw. http://17april.blogsport.eu/ zu tun?
Ich glaub ich weiß jetzt wo es ist, falls meine Quellen stimmen 🙂
Sieht vom Satelitten & Streetview toll aus!
Naja, wird ja denke bald eh die Adresse veröffentlicht…
freu mich schon sehr auf die nächste CM. muss allerdings sagen, dass ich es nicht ganz ok finde, die critical mass zu einem endpunkt zu führen, der andere politische ziele verfolgt, als auf radfahrer in der stadt aufmerksam zu machen.
hausbesetzungen, grundstücksbesetzungen etc. haben meiner meinung nach mit der CM nichts zu tun und es sollte zu keiner vermischung verschiedener interessen kommen. ich möcht mir vor einer CM nicht die frage stellen müssen, ob ich dieses mal mitfahre, weil ich mit meiner teilnahme eine sache unterstütze, um die es mir eigentlich garnicht geht.
lasst uns doch das tun, wo wir uns einig sind – radfahren, die straßen für uns erobern und einfach spaß haben!
Lieber radlwadl: Dieser Punkt wurde beim letzten Plenum im Jänner (Protokoll findest du hier auf der Page) sehr deutlich besprochen. Alle Anwesenden (mit einer Ausnahme) waren sich einig dass wir auch politische Endpunkte besuchen wollen. Die CM endet natürlich am Endpunkt und das politische dort ist definitiv nicht mehr Teil der CM und es steht den Leuten natürlich frei zu bleiben oder ned. Und es darf auch während dem Fahren keine Propaganda für den Event nachher nach aussen gemacht werden.
Wir haben da relativ lange diskutiert nachdem das auch schon im Vorfeld hier mehrmals und aufgegriffen wurde und das Ergebnis war dann aber eindeutig.
Die CM / das Plenum findet poltische Endpunkte total ok. Das ist kein Dogma und wird sicher immer wieder diskutiert werden müssen.
Ich glaub das Protokoll des Plenums ist leicht zu finden und da steht mehr dazu drinnen.
Ich kann Radlwadls Einwände verstehen. Anhand des Flyers schaut es wirklich nach Vereinnahmung aus. Vor allem die Rechtsbelehrung ist sicher nicht grad aufheiternd und mag auf interessierte Mitfahrer abschreckend wirken.
Umso wichtiger ist hier eine klare Trennung zwischen CM und dem „danach“.
Mir wär halt auch wichtig das die gute Kooperation mit der Polizei damit nicht negativ beeinflusst wird. Meine: selbige Polizisten die uns bei der CM begleitet haben würden nachher die Leute „hops“ nehmen müssen…. käme nicht grad gut.
Trotzdem: möge das Wetter uns wieder hold sein und sich viele Radler am Treffpunkt einfinden 🙂
Auch ich möchte mich Radlwadl uneingeschränkt anschließen und werde es so handhaben, dass ich bevor es zum Endpunkt geht abbiegen werde.
@peer: danke für deine antwort – ich kenne das protokoll, leider war ich nicht anwesend. ich weiß, dass nicht alle so denken wie ich. wollte einfach mal „öffentlich“ zum ausdruck bringen, dass ich mich mich nicht durch die teilnahme an der CM (hinter deren idee ich zu 120% stehe) für andere zwecke instrumentalisieren lassen will (und damit bin ich sicher nicht alleine). desweiteren kann ich tomturbo voll zustimmen, mir ist es auch sehr wichtig, dass die CM friedlichen veranstaltung ist, und dafür ist eine gute zusammenarbeit mit der polizei wichtig. ob solche endpunke dazu beitragen, kann ich mir nicht vorstellen. um missverständnissen vorzubeugen: so wie es letztes jahr z.b. bei der längenfeldgasse war, fand ich es sehr gut, aber auf der hp ist was von „soziale Kämpfe“ zu lesen und für mich klingt alles sehr so, als ob man sich auf eine konfrontationen freuen würde, was durch den hinweis auf dem flyer noch verstärkt wird.
wie dem auch sei – ich bin morgen dabei 😉 ob ich dann am ende abbiege oder noch bleibe werd ich kurzfristig vor ort entscheiden.
Ich finde es super, wenn jemand einen Endpunkt organisiert und sich ein Motto überlegt. Ich finde es aber sehr grenzwertig, wenn auf dem Flyer dann groß CM und Landbesetzung untereinander steht. Da sollte man die Grenze dann auch so ziehen wie ich das plenunm verstehe: Werbung für die CM und Werbung für das danach extra. Weil sonst hat man die Verbandelung explizit drin, was ja doch einige zu stören scheint.
Mich hat genervt, dass es keine Bestätigung für den Endpunkt gab, ich würd gern wissen wo die Reise hingehen soll!
Das ist doch diesmal ein Tiefpunkt in der Reihe der Vereinnahmungsversuche! Gerade, weil es das Plenum mit den zitierten Ergebnissen gab, sollte so ein Flyer nicht „passieren“.
Und mich ärgern gerade in diesem Fall die scheinheiligen Sprüche, dass ja jedeR, der oder dem es nicht passt, vorher abbiegen kann: Vor WAS denn bitte abbiegen? Es gibt ja (aus für sich gesehen nachvollziehbaren Gründen) nicht einmal eine Ortsangabe…
Ich bin enttäuscht, enttäuscht, enttäuscht vom fehlenden Verantwortungsbewusstsein derjenigen, die hinter diesem (und vorangegangenen) Vereinnahmungsversuchen stehen bzw. hier im Forum das Ganze mit fragwürdigen Argumenten (siehe oben) schönreden.
Der Endpunkt ist Gerasdorferstrasse 105.
Die CM endet vor der Wiese und die Leute die wollen gehen dann auf die Wiese und die anderen nicht.
Da ist nix scheinheiliges dran und auch nix schönrednerisches. Diskutiert werden kann es natürlich. Der Flyer auch.
Der Flyer ist nur für die CM-Fahrerinnen und es ist der Flyer der morgen an die CM-Fahrerinnen verteilt werden soll und nicht ein Flyer der die CM nach aussen vertreten soll. Diese Flyer sollen darum morgen auch ned an Passantinnen verteilt werden sondern nur zur CM-internen Aufklärung dienen.
Das Plenum hat solche Aufklärungsflyer verlangt und … ich freue mich aufs nächste Plenum 🙂
Ich möchte ein Ergebnis des mehrmals genannten Plenums zitieren (siehe http://www.criticalmass.at/4083#more-4083):
„Gar nicht gut finden wir das „Entführen von CM’s“ zu Demos/Aktionen/Endpunkten die vorher nicht besprochen wurden. Hier kann und soll die CM (also alle Mitfahrerinnen) auch Widerstand leisten wenn hier eine kleine Gruppe die Führung übernimmt und etwas durchboxen will, was nicht im Forum besprochen wurde oder dort mehrheitlich abgelehnt wurde.“
Mich würde interessieren, wie die mehrheitliche Meinung im Forum zum dieswöchigen Endpunkt ist. Ich kann hier bei den Postings zumindest 4-5 Gegenstimmen identifizieren. Mich stört es gewaltig, dass hier in vereinnahmender Weise von einigen wenigen Endpunkte festgelegt werden und jede kontroversielle Diskussion mit nicht stichhaltigen Verweisen auf Plenums-Entscheidungen abgetan wird. Deshalb im Sinne des oben zitierten:
Wer lehnt, wie ich den Endpunkt ab?
@Lixi: vor der Gerasdorfer Straße 105 abbiegen sollte sich gelingen….
Fassen wir nochmals zusammen:
1) die Ankündigung für diese CM ist zwei Wochen alt – am Abend vorher diskutieren ist dann doch eher knapp und ich finde eine Teilung der CM irgendwo am Weg ned die optimale Lösung. Auch einen Boykott eher ned.
2) seit Jahren gibts hier immer wieder den Aufruf, dass sich mehr Leute bitte einbringen sollen, selber Endpunkte vorschlagen sollen, sich um die CM kümmern sollen … dieser Aufruf gilt immer noch. Natürlich werden die meisten Endpunkte von den einigen wenigen Personen festgelegt die sich da halt auch immer wieder drum kümmern dass es Endpunkte gibt, dass es diese Webseite gibt, dass es Flyer gibt, dass es Sticker gibt usw. – diese Leute bitten auch immer wieder darum dass sich andere Gruppen finden, die sich mal um eine CM kümmern.
ich find den flyer ansich nicht wegen der Wortnähe von CM und Landbesetzung fragwürdig. CM ist ja auch eine temporäre Landbesetzung, Straßenbesetzung.
und hätten wir nicht so ein gutes Verhältnis zur Polizei, müsste auch auf den üblichen CM Flyern stehen, dass das Mitfahren bei einer CM kann zu einer leicht anfechtbaren Ordnungsstrafe wegen Missachtung eventueller Radwegebenützungspflichten führen kann.
i glaube nicht, dass die begleitende Verkehrspolizei die gleichen Leute sind, wie für Räumungen von der Universität nicht geduldeter Landnahmen.
den Aspekt mit der Warnung vor Verwaltungsstrafen überhaupt zu erwähnen ist schon aufrüttelnd politisierend. der war mir ein Denkanstoß – und das find i gut und wird wohl mehreren so gehen.
kurzum wichtigstes Argument für s Mitfahren ist die abgelegene Location – dort war no nie CM Endpunkt und i wär gerne dabei, wenn wir mal so weit gen Norden kommen!
Falls mit der einen Ausnahme ich gemeint war – WIMRE liess ich mich beim Plenum ein bissl mehr als vorher davon ueberzeugen, dass Endpunkte zu anderen Themen schon ok sind – andere (ich nenns einmal) Initiativen /waehrend/ der CM zu besuchen mir aber zu viel der Vereinnahmung waere.
(Und der Meinung bin ich nach wie vor – auch wenn es ev. dann auch nimmer ganz klar zu trennen ist, ob das jetzt Endpunkt ist oder ob ein paar TNinnen noch weiter fahren und deshalb nicht Endpunkt.)
Schoenen Abend,
S.
Würde sagen, die Haltung der Mitfahrer wird es spätestend heute am Endpunkt zeigen.
Das Hauptproblem ist offenbar wirklich der Flyer, wo keinenfalls eine klare Trennung hervorgeht, wie im Plenum besprochen!
Aber dennoch sollten wir froh sein, das es Leute gibt die sich um die CM bemühen.
Und sollte mal übers Ziel hinausgeschossen werden, dann gibts halt Kritik und wird man drüber diskutieren.
So wie ich bei der Radparade das CM-Logo angeregt hatte, das dann schlussendlich doch unerwünscht war? Aus Fehlern lernt man.
So möge es eine schöne CM werden, mit oder ohne Abschlussveranstaltung 😉
PS: was wurde eigentlich aus der im März angekündigten Lastenrad-Musik-Idee?
@Tom
meinst du die idee mit dem subterrarium chor?
die würden sehr gerne die cm mal musikalisch untermauern. im märz gings dann kurzfristig wegen kränkelnder sängerInnen nicht. einige leute vom chor waren im märz noch am yppenplatz zu besuch und bekräftigten, dass sie sich sehr gut vorstellen könnten uns mal an einem endpunkt zu empfangen oder singend am lastenrad mitzufahren.
die criticalmass wird mir schon viel zu organisiert, polizei die uns schützt und führt. irgendein clown der ganz vorne mitfährt und die strecke vorgibt.
das ist keine protestaktion sondern reiner Kommerz, um nichts besser als die radparade.
das chaos gehört zu einer protestaktion. und was wenn die cm auseinanderbricht oder wenn wir einen riesen stau verursachen? die polizei brauchen wir überhaupt nicht die versuchen uns nur zu kontrollieren und strafen. der grundgedanke der cm ist komplett verloren gegangen weil sich einige aufspielen wollen
lieber wardog,
ich freu mich auf deine mitarbeit und deine meinung beim nächsten plenum wenn es darum geht die offene kommerzialisierung der CM durch jene leute, die sich seit 5 jahren um die CM kümmern … ähh … aufspielen zu verhindern.
ich finde deinen kommentar gemein und tu mir echt schwer mit dem CM-bashing hier. Ein paar Leute kümmern sich seit Jahren um die CM und rufen immer wieder dazu auf, dass sich auch andere Leute drum kümmern. Nun so massive Vorwürfe wie „reiner Kommerz“ .. wie kommst du überhaupt auf Kommerz? Wo ist Kommerz in der CM?
Die CM sollte nicht auseinanderbrechen weil wir gemeinsam stark sind.
@Tom Turbo…Die Lastenrad Musik idee (die am Plenum besprochen wurde) gibts im MAI…und ist auch schon ein klein wenig in der Vorbereitung. (Flyer dafür gibts auf der heutigen CM…soweit ich weiß 🙂
LIEBE LEUTE. Ich dank euch erst mal für die anregende Diskussion die hier entstanden ist!!!! Das ist gut und sollt auch immer so bleiben. Trotzdem muss man die 4-5 negativen stimmen immer in einer Relation sehen zu den Menschen die sich über die weite Reise heute freuen bzw. auch über den Endpunkt(es sind viel)…..Was jetzt nicht heißen soll das man die Kritik an der heutigen CM vor allem am Endpunkt nicht ernst nehmen soll….die ist echt wichtig vor allem gerade heute.
Aber ich unterstütze hier PEER voll und ganz….Es sollten sich mehr leute einbringen, mehr leute die CMs hosten, mehr leute Endpunkte vorschlagen und etwas organisieren. Es bleibt vieles an einigen hängen…und ich glaube das gilts zu ändern und dann ändert sich anderes von selbst.
@LL Was findest du an dem Plenumsprotokoll nicht stichhaltig….???? das würd michs eher interessieren. Denn dort steht sehr sehr deutlich, dass was auch schon peer des öfteren geschrieben hat. Das die CM an den Toren des Endpunktes endet…das tut sie heute, das hat sie immer schon getan und das wird sie auch immer tun. Die CM ist dann vorbei und der Endpunkt kann je nach Eigeninteresse besucht oder eben nicht besucht werden. UND warum nicht auch einmal weiter weg fahren…immer nur die selben Routen um den Ring und Gürtel machen es nicht spannender…..
zur vereinnamungs-diskussion selbst kann ich beide „seiten“ verstehen, aber die idee der CM-TRENNUNG halte ich für ganz schlecht, auf organisatorischer und symbolischer ebene. das sollte vermieden werde, GEMEINSAM.
ich schlagert vor, dem zuvor zu kommen indem die cm etwas früher endpunkt macht, und dann von den damit-solidarischen zur besetzung weitergeradelt wird.
diesen vorschlag sollten wir jetzt koordinieren und bei cm VOR start besprechen und kommunizieren.
wo hat eine 700-menschen-mege platz dort??
donauinsel?
floridsdorfer spitz?
ruthnergasse höhe 72 (kanpp davor, lt google eine große wiese, aber ev umzäunt)
was meint ihr?
und ad wardog: tatsächlich ein grobes missverständnis und tendnetiöse umformulierung des grundes und der bemühungen vieler leute dass und warum die cm so gut funktioniert und ständig wächst. mit deiner einstellung hätte mitte 2006 die letzte cm mit 4 leuten stattgefunden, und dann: licht aus.
stafen, kontrollieren, kommerz… bei welcher veranstaltung warst du nochmal schnell, weil: die CM Vienna wars nicht?
@wardog
ich war bei der letzten cm zum ersten mal involviert in die zusammenarbeit mit der polizei und dem wählen der route und möchte anmerken, dass bei der letzten cm die polizei zu keinem augenblick die route vorgegeben hat bzw verändern oder beeinflussen wollte.
die polizei wollte von zeit zu zeit wissen wo es in den nächsten 2 – 3 km ungefähr hingehen wird. in keinster weise spürte ich etwas davon, dass die polizei uns strafen oder kontrollieren wolle.
da dies natürlich stark abhängig davon ist welche/r polizist/in die ansprechperson darstellt ist klar. auch dass es in der vergangenheit nicht immer so reibungslos funktioniert hat ist bekannt.
trotzdem sehe ich persönlich die zusammenarbeit mit der polizei auch als unterstützung und schutz (bei der märz cm wars teilweise unmöglich die länge der cm abzuschätzen wenn man ganz vorne war .. infos diesbezüglich waren vom polizisten durchaus hilfreich um zusammenzuwarten)
kommerzialisierung der cm?? sorry, kann ich ned nachvollziehen
aber schön wenn diskutiert wird … jede/r ist aufgerufen mitzumachen
wenn die CM heute vorher enden will, dann würde ich den kreisverkehr ruthnergasse <-> gerasdorferstrasse vorschlagen bzw. den billaparkplatz 50m östlich auf der gerasdorferstasse.
donauinsel werden wir im sommer noch oft genug fahren und ich find einen endpunkt in der gegend dort total ok. auch weil wir dort eh noch nie waren und es dort auch genug autos gibt (zB ist der gedanke die brünnerstrasse rauszufahren ein sehr criticalmassiger).
ecke brünnerstrasse/hanreitergasse sieht auch gut aus als möglicher endpunkt (gibts sogar einen parkplatz lt. google maps)
hallo an alle,
ich für meinen teil nutze die CM als „Ausflug“ und nicht als protest, da ich selbst radfahrer und autofahrer bin und ich zwischenzeitlich auch mit dem auto durch die stadt und überland fahre.
interessant finde ich bei der CM, die eigendynamik und welch sonst noch für leute da mitziehen und ob die CM noch größer werden kann oder nicht, die menge an leuten im märz hat mich schon fasziniert.
was manchen leuten in der CM nicht taugen wird, ist, dass hier beide lager, befürworter und gegner von irgendwelchen sekundären politischen ideen, nicht ausgeschlossen werden können.
jeder der mündig ist und einen guten hausverstand hat, wird sich durch irgendwelche flyer auch nicht vereinnahmen lassen.
schönen gruß!
Also von Wardogs Aussagen möcht ich mich (persönlich gesehen) sehr distanzieren. Die CM soll aufzeigen, nicht provozieren. Und ein Miteinander agieren (Polizei usw)ist unabdingbar. Brachialer Konfrontationskurs würde vielleicht den Egotrip einiger Outlaws befriedigen, aber sicher nicht dem positiven Image der Radfahrer dienlich sein. Und Kommerz kann ich keinen erkennen, wenn doch dann bitte um explizite Erläuterung.
Bezüglich Abschluss lassen wir es einfach auf uns Zukommen. Endpunkt wäre wie von peer schon beschrieben Ecke Hanreitergasse (ehem. 33er Tramwayschleife) sinnvoll 😉
na dann, hammas ja: ecke brünnerstrasse/hanreitergasse als schlusspunkt der CM und als startpunkt der unterstützerInn, freundInnen und sympathisantInnen oder auch sonst dem thema freundlich gesonnen menschen, die weiter zum befreiten gemüse-land fahren!
das sollte dann durch ausführliches verweilen und weitersagen auf diesem endpunkt auch klar werden… 🙂
Meine Meinung: Ausgangspunkt sollte Endpunkt sein. Diese Gärtner-Guerillos von der BOKU (hoffentlich nicht die brummigen Forstdirektoren von Morgen) sind mir persönlich zwar sympathisch, und wären bloß alle Revoluzzer so lieb und harmlos, und mensch kann natürlich sagen, dass die CM solcherweise auch ein wenig für Information über alternative Lebensentwürfe sorgt, also einem alternativen Bildungsauftrag nachkommt. Trotzdem sollte sich die CM nicht so stark einvernahmen lassen, wie es immer wieder, und manchmal in höchst unerfreulicher Weise – AntiFa, Hausbesetzer – geschieht.
Ich werde mir die Anarcho-Gärtner jedenfalls aus Sympathie und Interesse anschauen und mich über ihr Anliegen informieren, das mir irgendwie immer noch im Dunkeln liegt. Obwohl, die Gerasdorferstrasse 105 ist für mich schon beinahe am anderen Ende der Welt und mich graust jetzt schon vor der Rückfahrt durch halb Wien.
zur Info: Die Feldbesetzung wird zumindest erstmal ein paar Tage geduldet: http://derstandard.at/1334795686036/Raeumung-ausgesetzt-Besetzer-duerfen-vorerst-auf-Boku-Feldern-bleiben
Ich möchte mich auch nochmals abschließend zu Wort melden:
Mich freut es, dass hier so leidenschaftlich diskutiert wird. Das zeigt, dass die CM vielen ein Anliegen ist und dass die VIELEN zwar aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen, aber doch etwas zentrales GEMEINSAM haben: Leidenschaft für das Fahrrad fahren und die Einforderung entsprechender Rechte dafür!
Ich freue mich auch über den Vorschlag Ecke Brünnerstrasse/Hanreitergasse als Schlusspunkt (v.a. die Gelegenheit mit der CM auch mal in diese Gegend zu kommen) und möchte anregen, dass Vorschläge betreffend Endpunkten zuerst im Forum kommuniziert und diskutiert werden können, bevor sie mit Flyern etc. kommuniziert werden. Danke an alle, die sich darum kümmern!
Bis in einer Stunde!
Rekord!
Zu Beginn der Ausfahrt, um ca. 17:45 Uhr, habe ich in Höhe Schnellbahnstation Rennweg rd 1300 Teilnehmerinnen gezählt. Unter diesen viele Männer und ein (1) Hund.
Wobei mein Zählmodus äußerst konservativ angelegt war. Dermaßen vorsichtig, dass noch der Zählmeister vom BMW-LiebhaberInnenclub mich wohlwollend der mutwilligen Subversion gegen das Radlerinnenvolk, darunter viele Männer und ein (1) Hund, bezichtigt hätte. Er hätte es nicht auf eine geringere Zahl gebracht.
Dann schickte der Herr die Sintflut!
toll, danke fuers zaehlen! 1300 wuerd glaub ich ja das vormonatliche ergebnis auch sogar uebertreffen!
ich vermut, die TN-zahl ging dann recht schnell wieder runter ; )
S.
wow schöne rekorde! waren die vielen männer ohne rad, oder war dir ganz deutlich, dass viel mehr männer da waren?
und damit wir das jetzt schon diskutieren können:
im Mai (18.5.) würd die CM zum SoliFest ins Tüwi eingeladen werden, das das Lastenradkollektiv zu gunsten der CM und von sich selber schmeißen würd!
neben der am Jänner CM-Plenum anwesenden Novo Toque, die auch während der CM auf Lastenrädern mitfahren wollen, haben schon Emulgator (Band vom ersten LRK Soli Fest vor 25 monaten) und TKP (DJ) zugesagt.
wer für Novo Toque weitere Transporträder zur Verfügung stellen kann, bitte meldets euch! sie suchen so ca. 15 Räder!
das LRK macht inzwischen Festln aus Freude am gemeinsamen Siebdrucken und Feiern und der ins dritte Jahr gehenden LRK im TüWi Tradition.
und ab 16 Uhr sollen möglist viele LRK Räder am Schwarzenbergplatz zum Probefahren für euch bereitstehen!
Super war’s! Ein schönes Gefühl mit so vielen Leuten gemütlich durch die Stadt zu radeln. Der Regenguss hat das Ganze vielleicht sogar noch interessanter gemacht und für Gemüse ist Regen ja auch gut 🙂
Für’s nächste Mal wünsche ich mir weniger einspurige Straßen (vor allem solche mit Straßenbahngleisen). Bei den derzeitigen Rekordausmaßen hat sich die CM nicht weniger als Ring, 2er-Linie, Gürtel, Lände,.. verdient – zumindest am Anfang wäre es wahrscheinlich hilfreich die Schlange nicht in die Länge zu ziehen, Rennweg und Ungargasse waren eine wirklich enge Angelegenheit. Und ich hatte das Gefühl, dass die CM heute zerrissen ist? Kann mich aber auch täuschen…
Es wird auf jeden Fall ein guter Fahrradsommer, yippie!
Critical Nass. Yeah.
Abgesehen vom sub-optimalen Wetter eine tolle Sache. Der Anblick des Schwarzenbergplatzes, überfüllt mit Radfahrern war schon irre. Weiter so! 😉
Wieder ein super tolles Treffen!
1300 WOW 🙂 Schade das sich der Regen eingemischt hat. Aber immerhin waren wir beim Endpunkt auch noch recht viele. Und mein neues Regengewand hat seine Einstandsprüfung auch sehr gut überstanden 🙂
@abinao
Hab ich das richtig verstanden? Die Mai CM Hat eine Live Band? He super wird das wieder!!! Bin dabei. Nur ohne Regen nehme ich an? Wer kümmert sich darum?
Hello,
ich bin wie immer begeistert von der steigenden TeilnehmerInnen-Zahl & Tierzahl. (Relation Mann:Frau ist meiner Meinung nach nicht erwähnenswert.)
Ich stimme dem zukünftigen Ausweichen der kleineren Straßen zu, eine so große Menge durch kleine enge Straßen zu führen ist wirklich schwer. Obwohl der Herr Manager mit dickem Bäuchlein und fettem Auto es wert war, sich durch den 3. Bezirk zu schlängeln.
Selbstständiges Korken war dieses Mal super, zeigt, dass die CM füreinander Verantwortung trägt. Auch wurde immer wieder an den Ampeln gewartet, um das Auseinanderdriften zu verhindern, manchmal passiert es doch, aber das sollte man so hinnehmen.
Würde mich auch auf einen Bericht über den Endpunkt freuen, da ich es nur bis zur Donauinsel geschafft habe + Fotos.
R.
so wie ich den Punkt7 von http://www.criticalmass.at/4083#more-4083 verstehe, ja! liveband!:
Punkt 7 CM-Soli und Musikbegleitung bei der Mai-CM
Bei der Mai-CM ist der Abschlusspunkt ein CM-Soli-fest wo Geld gesammelt wird für die CM. Bei der CM selbst wird eine Percussiongroup mitfahren und braucht mindestens 15 lastenräder und fahrerinnen. Die waren am Plenum und haben sich ganz brav vorgestellt. LÖBLICH. Hier eine kurze Beschreibung der Gruppe:
“Novo Toque” ist involviert in ein musiktheaterstück namens “Reclaim!/Maracatu.”, das beim pflasterspektakel in linz 19.-21.7 uraufgeführt werden wird und sich mit einerseits mit der geschichte des Maracatu beschäftigt und andererseits mit dem öffentlichen raum im zusammenhang mit ‘reclaim the streets’ (wer darf was wo warum machen?).”
Es wird während dieser CM auch ein Video gedreht und das Plenum hat dem auch zugestimmt. Wir bekommen das Video und ein Teil davon wird als Trailer für die Gruppe verwendet und auf ihre Homepage gestellt.
Nach der CM soll es eben das Soli-Fest geben, wo die Gruppe nochmals auftreten wird. Wo das Solifest stattfinden wird und wer sich darum kümmert, ist aber noch komplett offen !! FREIWILIGE VOR !!
– Kümmern und Ort ist inzwischen klar!
Liveband mäßig haben wir ihnen damals im Jänner empfohlen, dass sie so drei Wochen vorher nochmal hier auf der homepage/forum nach allen verfügbaren Lastenräder fragen. Kommt wohl noch!
„1300 WOW“
Ein Minimalwert übrigens, der nach unten keinen Spielraum mehr lässt, nach oben hingegen schon. Ich würde mich guten Gewissens auch von 1400 TeilnehmerInnen, tendenziell männlicher, weiblicher oder hündischer Erscheinung, zu sprechen getrauen.
Alle auf Rädern, lieber @ abinao – mit Ausnahme des Hundes!
Dabei war das Regenwetter angekündigt und die finsteren Gewitterwolken am Horizont wirkten wohl auf so manchen abschreckend.
Eine ermutigende Entwicklung!
P.S.: Als Tierfreund möchte ich an dieser Stelle einmal anmerken, dass für viele Hunde das Beilaufen am Rad die reine Tortur ist. In der warmen Jahreszeit beobachte ich da immer wieder wahre Tiertragödien, die mich zum Einschreiten zwingen.
Yes Super Masse! Ich denke das voting war auch eindeutig am Anfang 1300 und am Ende geschätzte 300! Also Endpunkt etwas gefühlvoller wählen!
auch wenn ich es leider nicht auf die April CM geschafft habe und auch noch nicht in Jedlersdorf bei den LandbesetzerInnen war moechte ich trotzdem meinen senf zur CM-Vereinnahmungsdiskussion abgeben.
zum einen sehe ich den konsens dass keine kommerzialisierung der CM passieren soll/darf. daraus ergibt sich aber logischerweise auch die konsequenz dass nur nicht kommerzielle orte und raeume angefahren werden duerfen. orte findet man hier vermutlich (noch) einige. parks und plaetze sind noch relativ frei zugaenglich. bei raeumen (und zumindest im winter ist doch ein abschlussplatz im warmen eine feine sache) schauts da schon deutlich schlechter aus. und schon sind wir mitten drinnen in der Freiraum Problematik.
ich moechte daran erinnern dass viele der unumstrittenen CM Endpunkte wie das Tuewi oder das WUK heute nicht existieren wuerden waeren sie nicht von AktivistInnen besetzt worden und vor allem vom weiteren Umfeld Solidarisch unterstuetzt worden! Die CM ist aktive nutzerin von Freiraeumen und ich sehe keinerlei Interessenskonflikt zwischen CM und dem brodeln und beben das eine Neuschaffung von Freiraum oft begleitet.
Für mich war’s eine sehr durchwachsene CM. 1300 Leute sind enorm viel, wow, und ich habe viele neue Gesichter kennengelernt. Wie aber schon hier und in der fb-Gruppe angesprochen gab’s echte Probleme bei der Streckenwahl.
Wie fuhren viel zu enge Straßen mit viel zu viel und beim Regen auch nicht ungefährlichen Straßenbahnschienen. Das ist zudem nicht nur für uns lästig und verlangsamt die cm, sondern wir blockieren so auch für 25 min die Straßenbahnen, also die Öffis, und das ist absolut kontraproduktiv. Und an die Spitze zu fahren und hier aktiv einzugreifen, war nach dem korken oft praktisch unmöglich.
Deshalb meine große Bitte: ab 500 Personen keine keine Straßenbahnstraßen mehr abzufahren.
Zudem ging’s gestern weder zum Ring noch zum Gürtel (gab’s das schonmal)? Dabei wären das die idealen Straßen gewesen.
Was mir auch auffiel, war die überdurchschnittliche Aggressivität einiger Autofahrer. Über uns schimpfen und hupen ist ja ok, aber echte Wut oder einen Botenfahrer, der absichtlich direkt in die cm reinfahren will (da gab’s dann echt Zoff!) sah ich noch nie. War wohl der Regen, die die Güter so erhitzte.
Fazit: wir wachsen, auch im Regen! 🙂
Und haben nun eine neue kritische Masse erreicht, wo die Streckenführung eine größere Rolle spielt als bisher.
Erwähnenswerte Details:
(mindestens)2 Skater haben bis zum Ende durchgehalten. -> Massiver Respekt.
Die eine Gestalt im Auto beim letzten Kreisverkehr, wild gestikulierend, und auf dem Auto stand geschrieben: „entspannungstechnik.at“ (oder sowas ähnliches in der Richtung).
Keine gute Werbung imho 😉
Dem Entspannungstechniker sei’s gesagt: Radfahren entspannt!