Archive for the 'CM auf Abwegen' Category

Ghostbike-Ride Breitenfurter Straße

Nach einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem am 23. Februar ein Radfahrer in der Breitenfurter Straße bei der Kollision mit einem LKW getötet wurde, errichtet die Wiener Fahrrad-Community ein Ghostbike* an der Unfallstelle, um ihre Betroffenheit und das Mitgefühl mit den Hinterbliebenen auszudrücken und um das viel zu leicht hingenommene Töten durch den Autoverkehr sichtbar zu machen.

 

Das Ghostbike wird am Montag, 28. Februar zum Unfallort geführt.

Treffpunkt: 18:00 Gaudenzdorfer Gürtel/U4 Margaretengürtel. Abfahrt: 18:15, die Route führt über Gaudenzdorfer Gürtel, Eichenstraße und Breitenfurter Straße zur Kreuzung mit der Hetzendorfer Straße.

 

Mitfahrende, auch mit Kerzen und Blumen sind willkommen.

 

Der letzte tödliche Radunfall in Wien passierte erst vor drei Monaten und trotzdem ist Wien eine eher sichere Stadt in Bezug auf Radunfälle. Der Vergleich mit anderen  Großstädten wie Berlin, Hamburg oder London zeigt zwei Erkenntnisse: In Relation zur Einwohnerzahl passieren in Wien weniger tödliche Radunfälle. Und wenn doch, ist in allen Städten der LKW und dessen Tote-Winkel-Problematik gepaart mit dem immensen Gewicht die häufigste Todesquelle.

 

* Ghostbikes sind weiß bemalte Gedenk­-Fahrräder für im Straßenverkehr getötete Radfahrer*innen. Zur Erinnerung, zur Mahnung und als Zeichen der Betroffenheit. Die letzten Ghostbikes in Wien wurden im November 2021 in der Hüttelbergstraße, im Mai 2018 auf der Hohen Warte, im Februar 2018 am Praterstern, im August 2017 am Alsergrund, im Mai 2016 in Simmering, im Juni 2015 beim Hauptbahnhof und im Oktober 2014 in Favoriten errichtet.

Neujahrsradeln 2022 – Radsaisoneröffnung der Radlobby Wien

Begrüßt mit der Radlobby gemeinsam am 1. Jänner 2022 das neue Jahr und zeigt, dass das Radfahren das ganze Jahr Saison hat und auch im Winter genau so viel Freude macht, wie im restlichen Jahr. Bundesweit laden die Radlobby-Vereine zum Neujahrsradeln ein und freuen sich auf viele TeilnehmerInnen.

In Wien treffen wir einander am 1. Jänner 2022 nach dem Ende des Neujahrskonzerts ab 14:15 am Schwarzenbergplatz vor dem Hochstrahlbrunnen, die Abfahrt von ebendort erfolgt pünktlich um 14:30 Uhr.

Halten wir also ausreichend Abstand und tragen FFP2-Masken, wenn wir uns doch näher kommen, um den gesetzlichen COVID-19-Schutzmaßnahmen gerecht zu werden.

Auch wenn im Winter der Schnee doch fällt, sollte es jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es durch den Klimawandel immer wärmer wird, mit allen negativen Begleiterscheinungen. Um gegenzusteuern ist rasches und konsequentes Handeln erforderlich. Die Förderung des klimafreundlichsten Verkehrsmittels Fahrrad bietet eine kostengünstige und platzeffiziente Methode zur CO2-Reduktion. Die Radlobby ruft hier Gemeinden, Bezirke, Länder und Bund auf ihre Verantwortung wahrzunehmen, ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen und für geeignete verkehrsplanerische und politische Rahmenbedingungen zu sorgen.

Neujahrsradeln 2022

Die Fahrt führt uns übrigens, einer Tradition der letzten Jahre folgend, in den 22. Bezirk und findet ihr Ende am Rande des Donauparks bei der Alten Donau.

Facebook-Event

Ghostbike-Ride Hüttelbergstraße

Nach einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem am 8. November eine 68-jährige Radfahrerin in der Hüttelbergstraße bei der Kollision mit einem LKW getötet wurde, errichtet die Wiener Fahrrad-Community ein Ghostbike* an der Unfallstelle, um ihre Betroffenheit und das Mitgefühl mit den Hinterbliebenen auszudrücken und um das viel zu leicht hingenommene Töten durch den Autoverkehr sichtbar zu machen.

Das Ghostbike wird am Donnerstag, 11. November zum Unfallort geführt.

Treffpunkt: 17:00 Kennedybrücke/Hadikpark. Abfahrt: 17:30, die Route führt über die Hadikgasse, Deutschordenstraße, Keißlergasse, Bergmillergasse und Hüttelbergstraße zur Kreuzung mit der Bujattigasse.

Mitfahrende, auch mit Kerzen und Blumen sind willkommen.

Der letzte tödliche Radunfall in Wien passierte vor dreieinhalb Jahren, was zeigt, dass Wien eine eher sichere Stadt in Bezug auf Radunfälle ist. Der Vergleich mit anderen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder London zeigt zwei Erkenntnisse: In Relation zur Einwohnerzahl passieren in Wien weniger tödliche Radunfälle. Und wenn doch, ist in allen Städten der LKW und dessen Tote-Winkel-Problematik gepaart mit dem immensen Gewicht die häufigste Todesquelle.

Ghostbike-Ride

* Ghostbikes sind weiß bemalte Gedenk­Fahrräder für im Straßenverkehr getötete Radfahrer*innen. Zur Erinnerung, zur Mahnung und als Zeichen der Betroffenheit. Die letzten Ghostbikes in Wien wurden im Mai 2018 auf der Hohen Warte, im Februar 2018 am Praterstern, im August 2017 am Alsergrund, im Mai 2016 in Simmering, im Juni 2015 beim Hauptbahnhof und im Oktober 2014 in Favoriten errichtet.

Wie gehts weiter im April mit der CM in Wien?

Auch am 16. April ist der dritte Freitag des Monats und damit CM-Tag. Der harte Lockdown ist in Wien bis 18. April verlängert worden und die COVID-Verordnungslage bezüglich Veranstaltungen und Versammlungen ist unverändert wie in den vergangenen Monaten. Die momentan gültige Verordnung untersagt weiterhin Treffen mit mehr als vier Personen auch tagsüber und im Freien – sowohl privat als auch als Veranstaltung. Von dieser Regelung sind politische Versammlungen (aka „Demonstrationen“) ausgenommen.

Die CM Vienna hält für sich aber wie seit dem Beginn im Jahr 2006 das Prinzip aufrecht, keine anzumeldende Versammlung zu sein, die eine feste Route und Einzelpersonen als Veranstalter vorweisen müsste.

Eine Critical Mass ist jedoch auch keine Veranstaltung, die man einfach absagen kann. Sie entsteht dadurch, dass Menschen zum tradierten Zeitpunkt am gewohnten Ort losstarten, um gemeinsam Rad zu fahren und als Verkehr den Platz auf der Straße einzunehmen. Ob das zu Pandemiezeiten sinnvoll ist, muss jede(r) für sich selbst entscheiden. Konsens ist dazu nicht zu erreichen. Maske und Abstand gelten ohnehin.

Aber wir können trotzdem ein starkes Zeichen für den Radverkehr setzen und zwar als Critical Mass Individual Ride, jeder für sich oder mit allen aus dem eigenen Wohnungsverband. Installiert Euch dazu die App von Criticalmaps auf Euren Handys, startet die App, fahrt um 17:00 Uhr von zu Hause los und schon sind alle, die damit in Wien unterwegs sind auf dieser Karte sichtbar. Macht Fotos von Eurer Kleingruppe und ladet diese auf Facebook hoch oder schickt sie an cmvie@gmx.at, damit sie hier auf der Webseite veröffentlicht werden.

Wir fahren sicher in Zukunft wieder richtig in großer Masse und treten gemeinsam für mehr Platz fürs Rad in Wien in die Pedale, bleibts bis dahin alle g’sund!

Wie stehts um die März-CM?

Am 19.3. ist der dritte Freitag des Monats und damit CM-Tag. Die Covid-Verordnungslage bezüglich Veranstaltungen und Versammlungen ist unverändert wie im Februar. Die momentan gültige Verordnung untersagt weiterhin Treffen mit mehr als vier Personen auch tagsüber und im Freien – sowohl privat als auch als Veranstaltung. Von dieser Regelung sind politische Versammlungen (aka „Demonstrationen“) ausgenommen. Die CM Vienna hält für sich aber wie seit dem Beginn im Jahr 2006 das Prinzip aufrecht, keine anzumeldende Versammlung zu sein, die eine feste Route und Einzelpersonen als Veranstalter vorweisen müsste.
Eine Critical Mass ist jedoch auch keine Veranstaltung, die man einfach absagen kann. Sie entsteht dadurch, dass Menschen zum tradierten Zeitpunkt am gewohnten Ort losstarten, um gemeinsam Rad zu fahren und als Verkehr den Platz auf der Straße einzunehmen. Ob das zu Pandemiezeiten sinnvoll ist, muss jede(r) für sich selbst entscheiden. Konsens ist dazu nicht zu erreichen. Maske und Abstand gelten ohnehin.
Wir fahren sicher in Zukunft wieder gemeinsam in großer Masse und treten gemeinsam für mehr Platz fürs Rad in Wien in die Pedale, bleibts bis dahin alle g’sund!

Critical Mass Vienna Plenum: Gemeinsam für die CM?

Einladung zum Critical Mass Vienna Plenum
am 11. März 2021, 19:00 Uhr

Seit 2006 fährt die Critical Mass Vienna an jedem 3. Freitag des Monats. Seit 2020 hat sie mit Fragen der Durchführbarkeit in Corona-Zeiten zu kämpfen. Das hat einige Fragen und Debatten aufgeworfen: Wie organisiert sich die CM Vienna? Wer kümmert sich warum um die CM Vienna? Was ist die Stützrad-Gruppe, was macht sie und was maßt sie sich denn an? Wie können wir gemeinsam hinter dem Grundgedanken der CM stehen, fröhlich für den Platz fürs Rad im Wiener Verkehrsraum einzutreten, der dem Verkehrsmittel Fahrrad oft verwehrt wird? Wie kann die CM Vienna wieder groß und sichtbar werden?

Wir möchten euch bei diesem Plenum zu einer gemeinsamen Meinungsbildung einladen, so weit das via Online-Konferenz möglich ist, und transparent darlegen, wie wir die CM Vienna unterstützen und euch einladen, diese Aufgaben auch zu übernehmen. Denn in den letzten Jahren haben wir selbst zu wenig Zeit dafür gefunden, wodurch die CM nicht mehr so bunt war wie sie schon sein konnte. Und die Corona-Debatten haben bestätigt, dass eine CM keine Veranstaltung ist, die man einfach absagen soll und kann, aber gleichzeitig viele CMies zu der Frage gut überlegte Orientierung gerne annehmen. Konsens dazu war nicht möglich. Ja, eine CM entsteht, indem viele Menschen eine kritische Masse per Fahrrad bilden.

Zeitplan Plenum:

  • Einlass in den zoom-Raum ab 18:45, mit Warteraum, ohne Voranmeldung
  • Plenum-Start um 19:00
  • Einlass schließt um 19:10, da Teilnahme von Anfang an für Verständnis wichtig ist
  • Wortmeldungen Einzelner sind moderiert und im Zeitrahmen möglich
  • Einbindung aller durch Stimmungsbilder via Online-Abstimmung
  • Ende um 20:30

Und Popcorn bitte selbst mitbringen! 😉

zoom-Link folgt hier und auf Facebook am 10.3. 19:00 (Aus technischen Gründen wurde zoom gewählt, da zoom die größte Stabilität bei großer Anzahl bietet, obwohl dieses Tool auch berechtigte Kritik auf sich zieht. Wir sind uns des Dilemmas bewusst.)

zoom-Link zum CM-Plenum, max. 100 TN, beitreten möglich von 18:45-19:10:
https://us02web.zoom.us/j/86927944864?pwd=T2wzM3AySHNRZERpendMV1lWbXd4dz09

Meeting-ID: 869 2794 4864
Kenncode: 363429

Wir sehen uns am 11.3.!