Jänner CM – Radverkehr statt Stadtautobahn!

Jänner Critical Mass goes Transdanubien! Wir fahren auf unserem Weg wieder Brennpunkte der #Verkehrswende an: Der eine SP-Bezirksvorsteher will geschützte Radstreifen zurückbauen – ja, damit ist Alexander Nikolai im 2. gemeint – der andere SP-Bezirksvorsteher hat im 22. Bezirk unzählige stark befahrene Straßen ohne sichere Radwege: die Bezirksvorstehung von Ernst Nevrivy ist diesmal das Ziel der Critical Mass Vienna, denn im 22. liegt der Radverkehr brach, während 460 Millionen Euro Steuergeld in einen überdimensionierte Autobahn ohne Radinftrastruktur fließen sollen, die Böden versiegelt und mehr Autoverkehr anzieht.
Es braucht dringend ein Umdenken innerhalb der Stadtregierung, in der SPÖ und NEOS geschlossen hinter der sogenannten „Stadtstraße“ stehen, während die CO2-Emissionen im Verkehr weiter steigen und Radwege und Verkehrsberuhigung weiter fehlen. Dafür radeln wir am 21.1.2022 in die Donaustadt: sicherer Radverkehr muss her, statt schädlichen Stadtautobahnen!

Treffpunkt: Schwarzenbergplatz, 17:00 – nehmt Fahnen und Soundmobile mit! Die Critical Mass fordert lautstark und fröhlich mehr Platz fürs Rad!

Wir weisen auf die aktuelle FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Raum hin.

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Neujahrsradeln 2022 – Radsaisoneröffnung der Radlobby Wien

Begrüßt mit der Radlobby gemeinsam am 1. Jänner 2022 das neue Jahr und zeigt, dass das Radfahren das ganze Jahr Saison hat und auch im Winter genau so viel Freude macht, wie im restlichen Jahr. Bundesweit laden die Radlobby-Vereine zum Neujahrsradeln ein und freuen sich auf viele TeilnehmerInnen.

In Wien treffen wir einander am 1. Jänner 2022 nach dem Ende des Neujahrskonzerts ab 14:15 am Schwarzenbergplatz vor dem Hochstrahlbrunnen, die Abfahrt von ebendort erfolgt pünktlich um 14:30 Uhr.

Halten wir also ausreichend Abstand und tragen FFP2-Masken, wenn wir uns doch näher kommen, um den gesetzlichen COVID-19-Schutzmaßnahmen gerecht zu werden.

Auch wenn im Winter der Schnee doch fällt, sollte es jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es durch den Klimawandel immer wärmer wird, mit allen negativen Begleiterscheinungen. Um gegenzusteuern ist rasches und konsequentes Handeln erforderlich. Die Förderung des klimafreundlichsten Verkehrsmittels Fahrrad bietet eine kostengünstige und platzeffiziente Methode zur CO2-Reduktion. Die Radlobby ruft hier Gemeinden, Bezirke, Länder und Bund auf ihre Verantwortung wahrzunehmen, ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen und für geeignete verkehrsplanerische und politische Rahmenbedingungen zu sorgen.

Neujahrsradeln 2022

Die Fahrt führt uns übrigens, einer Tradition der letzten Jahre folgend, in den 22. Bezirk und findet ihr Ende am Rande des Donauparks bei der Alten Donau.

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Dezember Critical Mass gegen Fake-Radrouten!

Die CM am 17. Dezember knüpft sich das Thema Fake-Radrouten vor: Wir brauchen echte Radverkehrsverbesserung statt Vermarktungspropaganda! „In unserem Wiener Radwegenetz wurde eine weitere Lücke geschlossen. Mit der neuen Verbindung entlang der Vororte-Linie sind nun vier Bezirke super angebunden. Ein wichtiger Lückenschluss“ schrieb @Ulli Sima zur neu betitelten Vorortelinie.

Die Realität? Kein durchgängiger Radweg, aber viele Lücken: „Auf dieser Strecke wird kein Kind, kein Vater, keine Mutter mit Kindern sicher unterwegs sein können.“, so die lokale Radcommunity.

Die @spoewien, die Bezirksvorsteher*innen @Ilse Pfeffer und @Franz Prokop haben ihr Versprechen einer „familienfreundlichen Gestaltung der bereits bestehenden Radroute Vorortelinie“ nicht gehalten. Die CM im Dezember wird sie besuchen und daran erinnern.

17.12., 17:00, Schwarzenbergplatz

Covid-Info: Die Critical Mass orientiert sich an den jeweils gültigen Bestimmungen zur Abhaltung von politischen Versammlungen. Diese sind zur Zeit dieses Posting laut Versammlungsrecht nicht untersagt. Verantwortungsvoller Umgang mit der Pandemie laut Verordnungslage ist uns wichtig.

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Ghostbike-Ride Hüttelbergstraße

Nach einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem am 8. November eine 68-jährige Radfahrerin in der Hüttelbergstraße bei der Kollision mit einem LKW getötet wurde, errichtet die Wiener Fahrrad-Community ein Ghostbike* an der Unfallstelle, um ihre Betroffenheit und das Mitgefühl mit den Hinterbliebenen auszudrücken und um das viel zu leicht hingenommene Töten durch den Autoverkehr sichtbar zu machen.

Das Ghostbike wird am Donnerstag, 11. November zum Unfallort geführt.

Treffpunkt: 17:00 Kennedybrücke/Hadikpark. Abfahrt: 17:30, die Route führt über die Hadikgasse, Deutschordenstraße, Keißlergasse, Bergmillergasse und Hüttelbergstraße zur Kreuzung mit der Bujattigasse.

Mitfahrende, auch mit Kerzen und Blumen sind willkommen.

Der letzte tödliche Radunfall in Wien passierte vor dreieinhalb Jahren, was zeigt, dass Wien eine eher sichere Stadt in Bezug auf Radunfälle ist. Der Vergleich mit anderen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder London zeigt zwei Erkenntnisse: In Relation zur Einwohnerzahl passieren in Wien weniger tödliche Radunfälle. Und wenn doch, ist in allen Städten der LKW und dessen Tote-Winkel-Problematik gepaart mit dem immensen Gewicht die häufigste Todesquelle.

Ghostbike-Ride

* Ghostbikes sind weiß bemalte Gedenk­Fahrräder für im Straßenverkehr getötete Radfahrer*innen. Zur Erinnerung, zur Mahnung und als Zeichen der Betroffenheit. Die letzten Ghostbikes in Wien wurden im Mai 2018 auf der Hohen Warte, im Februar 2018 am Praterstern, im August 2017 am Alsergrund, im Mai 2016 in Simmering, im Juni 2015 beim Hauptbahnhof und im Oktober 2014 in Favoriten errichtet.

Critcial Mass November – Light your bike!

Wir bilden ein Fahrrad aus Lichtern! Die erste dunkle CM des Jahres wird traditionell zum Laternderl-Ride. Macht euch hell! Bringt Laternen und Kerzen mit, werft euch Lichtgirlanden um den Hals, zündet Wunderkerzen.

Zum Start bilden wir ein riesiges leuchtendes Fahrrad am Boden des Schwarzenbergplatzes, das eine Message an die Stadt Wien schickt: wir wollen mehr sicheren Platz für Radverkehr! Dafür braucht es hunderte Laternen!

Diese erleuchtende Botschaft bringen wir auch zwei Hauptakteuren, die im Kampf um mehr Platz fürs Rad auf der Bremse stehen: den 2020 neu gewählten SP-Bezirksvorstehern in Simmering und Leopoldstadt. Sowohl Thomas Steinhart als auch Alexander Nikolai müssen noch beweisen, ob sie klimafreundlichen Verkehr zeitgemäß ermöglichen wollen – sei es z. B. auf der Praterstraße oder auf der Kaiser-Ebersdorfer-Straße. Wir radeln zum Bikes Up vor ihren Bezirksvorstehungen.

Zum Abschluss geht’s zum Karmelitermarkt, inzwischen aufgrund der verschärften Pandemielage ohne Heißgetränkeausschank.

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Über 400 Radfahrer*innen der Critcial Mass November – Light your bike! fordern den sicheren #PlatzFürsRad den Wien verdient hat!

Die Route heute besuchte die zwei neuen SPÖ Wien Bezirksvorsteher, die den Beweis noch schuldig sind, ob sie in Zeiten der #klimakrise dazu imstande sind, für zukunftsfähige Verkehrspolitik einzutreten 🚴‍♀️✨😈✨🚴‍♀️🚴‍♀️✨🎉

Alexander Nikolai im 2. und Thomas Steinhart im 11., wie stehen Sie dazu?

#Verkehrswende jetzt!

Critical Mass Oktober: Für 10x mehr Platz fürs Rad!

Verkehrswende für Klimaschutz wird immer dringlicher! Mehr sicherer Platz für den Radverkehr in Wien ist einer der wichtigsten Beiträge, und genau dafür tritt die Critical Mass seit 2006 in die Pedale – mit Musik, Spaß und unserer Botschaft: we are traffic! Ride for your rights!

Die neue SP-NEOS-Stadtregierung ignoriert jedoch den Bedarf klimaschützender Verkehrspolitik beharrlich. Die SP versprach im Wahlkampf 10% der Wiener Verkehrsflächen für den Radverkehr – statt jetzt 1%. Aber wo bleiben die Maßnahmen?

Die Wahl ist ein Jahr vorbei. Wir fordern die SP zum Handeln auf. Dort, wo sie regiert: wir radeln zum Rathaus! Und zu autohörigen Bezirksvorstehungen wie jener im Dritten, wo die Dooring-Strecke auf der Landstraßer Hauptstraße weiter gefährlich bleibt.

Zum Abschluss lädt die WUK Fahrradwerkstatt ins Ersatzquartier in St. Marx (Karl-Farkas-Gasse 16, 1030 Wien) ein: mit Essen und Getränken!

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