Ja, in Wahrheit ist so was natuerlich tragisch, und auch wenn die Autofahrer der "natuerliche Feind" der Radfahrer sein soll bin ich weit weg davon Freude dran zu haben, wenn ein Autofahrer einen Unfall hat (und wenn jemand eine Familie hinterlaesst ist das wirklich tragisch). Trotzdem will ich einen ORF-Artikel hier reinkopieren, weil ich finde dass er sehr schoen zeigt wie wir (oder viele von uns) vom Verkehr denken:
Baum bohrt sich in Auto - Familienvater tot
Dienstagnacht ist ein 32-jähriger Familienvater aus dem Bezirk Tulln zwischen Dürnrohr und Trasdorf bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Der Mann dürfte ungebremst gegen einen Baum geprallt sein, er war auf der Stelle tot.Von der Fahrbahn abgekommen.
Kurz nach 21 Uhr ist der Mann laut Feuerwehr von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der genaue Unfallhergang ist unklar.Der Aufprall war so stark, dass sich der Baum in Höhe der Lenksäule in den Fahrgastraum bohrte und gegen den Lenker schlug.
Familienvater war auf der Stelle tot
Der 32-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Mit hydraulischem Rettungsgerät musste der Lenker, übrigens selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, von den Einsatzkräften geborgen werden.Trotz aller Bemühungen konnte die Notärztin nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Er dürfte bereits beim Aufprall verstorben sein.
Der Mann hinterlässt einen 6-jährigen Sohn.
http://noe.orf.at/stories/476985/
Das alles ist der ganz normale Wahnsinn auf unseren Strassen. Aber die Ueberschrift ist wirklich irre: BAUM BOHRT SICH IN AUTO. So heissen: ein boeser, boeser Baum hat eine Art Anschlag veruebt und sich boeswillig und in Toetungsabsicht aktiv in ein Auto gebohrt. Das kling wie die Reden jener Leute, die noch vor nicht so langer Zeit dafuer gesorgt haben, dass Baeume an Strassen (also Alleebaeume usw.) umgeschnitten werden, weil diese boesen, boesen Baeume gefaehrlich fuer die Autofahrer sind (und nicht das unvorsichtige Verhalten letzterer).
Meinungen dazu?