Die einen sprechen von der natürlichsten und gesündesten Art, sich fortzubewegen, die anderen gar von einem Akt der Selbsterfahrung: Die Rede ist vom Gehen, davon, einen Schritt vor den anderen zu setzen und damit zurück zu sich selbst, zu einem gesünderen Leben, zur Natur und zur eigenen Lebensumwelt zu finden. Bewegung nicht als Leistungsanforderung, sondern für das physische und psychische Wohlbefinden.
Wie gut es tut, zu Fuß unterwegs zu sein, untersuchen Sportwissenschafter und Psychoonkologen inzwischen auch mit Krebspatienten. In außereuropäischen Kulturen lassen sich viele Gehpraktiken belegen, die stets auch ein "In-Sich-Gehen" miteinschließen. Und wer es intensiver mag, kann noch immer das Tempo beim Walken steigern und sich steilere Hänge fürs Wandern aussuchen.
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