22.9.: Wien : RasenAmRing – autofreier Tag


RasemAmRing_sujet72Es ist wieder soweit.  Am Dienstag, dem  22.9.2009  findet international wieder der autofreie Tag statt.  Eigentlich finden wir dass an diesem Tag die ganze Stadt autofrei sein sollte, aber da die Stadt Wien diesen Tag wieder einmal ignoriert, feiern wir heuer zum dritten Mal

RASEN AM RING
Dienstag 22.9.2009
am Burgring
14:00-20:00

Eine sehr bunte und breitgefächerte Gruppe aus IG-Fahrrad, WUK-Radwerkstätte, Arge Schöpfungsverantwortung, Global2000, Greenpeace, BI Rettet die Lobau, Ökonews und einige UnterstützerInnen der CM organisieren auch heuer wieder 400qm Naturrasen der von uns am gesperrten Ring aufgelegt wird und dann von uns allen besiedlet, belebt und genutzt werden kann.

Die Stadt gehört den Menschen und nicht den Autos.


Wir können das am 22.9. Wirklichkeit werden lassen. Nehmt Liegestühle, Badeenten, Picknickkörbe und die WG und das Beziehungssiebeneck und die Grossfamilie und die ArbeitskollegInnen mit und lasst uns gemeinsam den Ring zurückerobern,

HelferInnen beim Aufbau ab 12:00 und Abbau ab 20:00 sind herzlichst willkommen.

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Und das steht bisher alles am Programm:

  • alles war ihr selber macht und mitnehmt
  • Bar und Vokü vom Tüwi
  • Griller von Ökonews (Grillsachen selbst mitnehmen!)
  • Spezialräder von der Wuk-Radwerkstätte : swingbikes, tallbikes, dualbikes, ovalbikes …
  • infostände von global2000 und greenpeace und der arge schöpfung
  • LIVEMUSIK
  • soundmobil
  • die ersten offiziellen RasenAmRing-Crocketmeisterschaften mit fantastischen Preisen
  • autodosenschiessen
  • die chance ein stück ring endlich mal zu besitzen und zu beliegen
  • die chance den organisatorInnen beim auf- und abbau zu helfen !! BITTE – DANKE 🙂
  • und vieles mehr

und hier noch der offizielle Pressetext : 20090922_presse_rasen_amring


22 Antworten zu “22.9.: Wien : RasenAmRing – autofreier Tag”

  1. Auch oekonews freut sich schon auf „Rasen am Ring“. Aber gratis Würsteln nehmen wir (leider) nicht mit. Aber einen Griller, alles was man zum Grillen braucht und einen (selbsternannten) Grill-Meister. Würstel & Co. sind selbst mitzubringen bzw. manche gute Seelen nehmen auch ein paar Würsteln mehr mit. Aber bitte unbedingt dazuschreiben, dass man sich Würstel & Co. selbst mitnimmt. Danke.

  2. @driver:

    das ist eine sehr vernünftige haltung. ich bin gegen autos, aber wenn andere sagen ich soll nicht fahren, dann fahre ich dennoch. und trolle ein bisschen im forum.

    du hast meine volle unterstützung für deine aktiv gelebte freiheit und viel spass im stau 🙂

    wenn du erleben willst, wie sich freiraum wirklich anfühlen kann und wenn du was tun willst was sinn macht : dann komm zu uns zu rasenamring

  3. Also genau genommen ist die BI rettet die Lobau dabei. Virus konnte heuer nicht in der Vorbereitung dabei sein wird aber vor Ort vermutlich helfen.

    Die Aktion hat auf jeden Fall schon sehr grosses Presseecho.

    SPÖ, FPÖ und ÖAMTC verurteilen die Aktion scharf und schrecken auch nicht davon zurück das Demonstrationsrecht auf belebten Strassen in Frage zu stellen und den Verkehrschaosteufel an die Wand zu malen.

    Besonders überraschend ist diese Argumentation natürlich aus dem Büro von Stadtrat Schicker (Leider nicht Stadtrad), wo doch vor einigen Jahren die Stadt Wien selbst den Ring anlässlich des autofreien tages noch gesperrt hat und erst im vorjahr wochenlang der ring für autos und öffentliche verkehrsmittel gesperrt war, was zu keinem verkehrschaos, sondern nur zu einer besseren luft entlang des rings geführt hat.

  4. Die Demo war echt super,einfach herrlich, statt Gestank gute Luft, statt Lärm war Musik zu hören, statt Unfälle Kinderlachen, statt Verletzte und Tote ein bunter Nachmittag für alle. Der der mit dem Auto fahren hat müssen, Sorry. Der der nicht fahren hat müssen und trotzdem gefahren ist: Selber Schuld, aber morgen stehen sie wieder im Stau, auch ohne Demo.

  5. Während wir uns hierzulande streiten um den Sinker Verkehr reduzieren geht Italien andere Wege. Und die Innenstadt von Florenz ist ab den 25 Okt. Autofrei und wird zur FUZO. Ein wahrer Held der Bürgermeister in Florenz! Ich hoffe unsere Politiker schauen sich da was ab.

  6. Also, dass ist ja sowas von blöd, ein paar Leute blockieren alle anderen, die gezwungenermaßen mit dem Auto fahren müßen!!!
    …und ich frag mich, was sind das für Leute, die den ganzen lieben Tag Müßigang dort betreiben? Auch wenn ich wollte könnte ich nicht dort liegen! Sind das lauter Rentner, Arbeitslose und Studenten?

  7. „gezwungenermaßen“? in der stadt? wieviel % der autofahrer sind das? was ich in meinem verwanten- und bekanntenkreis so mitbekomm sind ein großteil der autofahrten unglaublich unnötig…
    die autos blockieren den ring dafür den rest vom jahr für jede andre nutztung, da wird ein autofreier tag am ring nicht so das drama sein, oder?
    und ja ich bin student und hab grad ferien und arbeiten muss ich morgen auch nicht, also werd ich den ganzen lieben tag auf einem stück rasen am ring herum lümmeln 🙂

    du bist übrigens im falschen jahr

  8. Autofreier Tag, schoö und gut, habe nichts dagegen, bissl mehr grün zu haben, und mal auf das Auto verzichten zu können.
    Wäre da We für sowas nicht besser geeignet, stehe heute sicher wieder Stundenlang im Stau, weil der Ring für diese Aktion gesperrt ist.
    Auf die Leute die nach Hause wollen und sich um Familie oder andere Dinge zu kümmern haben denkt ihr gar nicht.

  9. Also viel „Freiheit“ hats gestern nicht gegeben. Weder auf den grünen Streifen, noch beim Durchspazieren, es war voll, es war eng, es war eigentlich nur ungemütlich. Auf so einen Grünstreifen zu sitzen hätte mir wohl das Gefühl einer Legebatterie vermittelt. Da war ich lieber bei der „Rad-Demonstration“ von der UNO City bis zum Opernring dabei, hierbei konnte man schön zeigen/demonstrieren, wie sinnig so eine breite Fahrspur für Radfahrer doch wäre.

    Lg

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